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Entspannter Start in die neue Amtszeit

8 Juli 2009

Deutlich harmonischer als vor fünf Jahren scheint der Prümer Stadtrat in seine neue Wahlperiode zu starten. Nach übereinstimmender Auskunft der im Rat vertretenen Fraktionen sollen die Beigeordneten nach Größe vergeben werden. Damit würde die CDU den ersten, die Liste Kleis den zweiten und die SPD den dritten Beigeordneten stellen.

Prüm. Nachdem es vor fünf Jahren bei der Wahl der Beigeordneten der Stadt Prüm mächtig zwischen den Fraktionen gescheppert hat, zeichnet sich diesmal eine einvernehmliche Lösung ab. “Es sieht sehr gut aus”, sagt Dirk Kleis, Vorsitzender der Liste Kleis. “Es hat Gespräche zwischen allen Fraktionen gegeben und man hat sich darauf verständigt, die Beigeordneten nach der Fraktionsgröße zu vergeben”, sagt Kleis.

Kleis: Signal für einvernehmliche Politik

Folglich soll die CDU den ersten, die Liste Kleis den zweiten und die SPD den dritten Beigeordneten stellen.

“Es ist wichtig, dass eine einvernehmliche Lösung gefunden wird”, sagt auch Prüms Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy (CDU). Mit der Verteilung nach der Fraktionsgröße müssten alle gut leben können.

Dirk Kleis will die gefundene Lösung als Signal für die nächsten fünf Jahre verstanden wissen. Man wolle auch in Zukunft auf eine gute und einvernehmliche Politik setzen. “Das heißt aber nicht, dass jetzt irgendwelche Koalitionen gebildet worden sind”, sagt Kleis. Die Absprachen hätten sich allein auf die Personen bezogen.

Zufrieden mit der anscheinend gefundenen Lösung zeigt sich auch Markus Fischbach, Vorsitzender der SPD-Fraktion. “Wir hatten immer darauf gedrängt, die Beigeordneten nach Fraktionsstärke zu vergeben”, sagt Fischbach. In gemeinsamen, offenen und ehrlichen Gesprächen habe man sich auf diese Lösung verständigt.

Prümer Bürgerbewegung geht leer aus

“Leider ist es natürlich so, dass wir im Rat vier Fraktionen und nur drei Beigeordnete haben, so dass hinten einer runterfallen muss”, sagt Fischbach.

Der eine, das ist die Prümer Bürgerbewegung (PBB), die mit drei Sitzen genau ein Mandat weniger als die SPD hat und daher in die Röhre schauen muss. “Natürlich hätten wir gerne einen Beigeordneten gestellt”, sagt Norbert Baur. Aber die Sozialdemokraten hätten nun mal einen Sitz mehr und damit den Anspruch auf den dritten Beigeordneten. “Wir sind auch so zufrieden”, bestätigt auch der neue Fraktionsvorsitzende Johannes Reuschen. Mit der Übereinkunft könne man viel entspannter in die Arbeit im Stadtrat starten.

Quelle: Trierischer Volksfreund – Ausgabe vom 09.07.2009

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