Neuer Weinbaustudiengang ist ein voller Erfolg
Monika Fink, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Landwirtschaft und Weinbau und agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, sieht in dem neuen Studiengang Weinbau und Oenologie, der jetzt in Neustadt an der Weinstraße eingerichtet worden ist, einen vollen Erfolg. Fink: “Der neue Studiengang hat schon jetzt eine hervorragende Resonanz gefunden. Die mehr als 60 Kooperationsbetriebe und die Ansiedlung beim DLR in Neustadt an der Weinstraße garantieren neben guten Ausbildungsinhalten eine große Praxisnähe und eine direkte Verzahnung mit der Weinbauforschung. Mit dem neuen Studiengang wird eine Lücke geschlossen, um Führungskräfte für die Weinwirtschaft und als Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter auszubilden.”
Der Studiengang Weinbau und Oenologie ist in Neustadt an der Weinstraße am dortigen DLR beheimatet und wird in Kooperation der Fachhochschulen Bingen, Kaiserslautern und Ludwigshafen durchgeführt.
“Bei der Eröffnungsfeier in Neustadt an der Weinstraße am Vortag war das ‘Who is Who’ des Weinbaus und der Landwirtschaft vertreten. Auch aus Hessen konnten hochrangige Gäste begrüßt werden. Nach langwierigen vorherigen politischen Diskussionen zur Einrichtung eines Studiengangs Weinbau und Oenologie und der Grundsatzfrage aus Hessen sowie aus der Opposition, ob ein neuer Studiengang in Konkurrenz zur Weinbauausbildung in Hessen Interessenten aus dem dortigen Nachbarland abwerben würde, kommt jetzt hoffentlich Ruhe in die Diskussion und die Zeit, die Fakten einer guten und innovativen Ausbildung für sich sprechen zu lassen. Letztlich ist es ungewöhnlich, dass sich – aus einseitig politischem Interesse – Politik und die Landtage von Rheinland-Pfalz und Hessen in dieser Form mit der Einrichtung eines wissenschaftlichen Studiengangs befasst haben. Dies gilt umso mehr, da man sonst gerne auch bei den anderen Parteien und Fraktionen von der Freiheit der Wissenschaft spricht und der Notwendigkeit von Forschung und guter Ausbildung zumindest nicht ablehnend gegenüber steht”, so die stellvertretende Ausschussvorsitzende.
Monika Fink dankt neben Minister Hendrik Hering und Ministerin Doris Ahnen besonders ihrer ehemaligen Landtagskollegin Christine Baumann wie auch dem Leiter des Studiengangs Prof. Dr. Ulrich Fischer für das zurückliegende Engagement und die große Geduld, die zuweilen bei der Diskussion zum neuen Studiengang notwendig war. Fink: “Die Geduld, die Sachkenntnis und das Engagement haben sich nun mit der Einrichtung des neuen Studiengangs ausgezahlt. Der Studiengang kommt den Weinbauregionen, dem Weinbau und der Weinwirtschaft sowie denjenigen jungen Frauen und Männer zu Gute, die im Weinbau tätig werden wollen. Schade war bei der Eröffnungsfeier nur, dass von Seiten der CDU und FDP kaum Vertreter anwesend waren, während alle Verbandsvertreter da waren und ihre weitere Unterstützung zugesagt haben.”














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