Frau Klöckner kneift! – Politische Führung sieht anders aus
Die seit ihrer merkwürdigen Inthronisierung als CDU-Spitzenkandidatin
für die Landtagswahl 2011 mit viel Vorschusslorbeeren bedachte Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner, lässt angesichts dubioser Machenschaften und Rechtsverstöße in der rheinland-pfälzischen Union jegliche Führungskompetenz vermissen, so Roger Lewentz, Vorsitzender des Parteirates der rheinland-pfälzischen SPD.
Der Vorsitzende des SPD-Parteirates im Land stellt heute die öffentlich Frage: “Wo war eigentlich Julia Klöckner in dieser für die CDU entscheidenden Woche?” Sie als doch so hoch gehandeltes Kommunikationstalent hat dort, wo erstmals ihre Führungsfähigkeiten gefordert waren, ihre arg gebeutelte Partei und ihren Landesvorsitzenden, der sie noch vor wenigen Tagen über den grünen Klee gelobt hat, geradezu im politischen Regen stehen lassen.
Da frage sich doch der interessierte Betrachter: Konnte sie nicht, wollte sie nicht oder durfte sie nicht? Traute sie sich nicht?
Nicht einmal das Schicksal ihres politischen Verehrers, Michael Billen, war ihr einen einzigen – wenigstens getwitterten – Kommentar wert. Billigt Juli Klöckner die Vorgehensweise von Christian Baldauf gegen Michael Billen? Wenn ja, fordert sie auch Billens Ausschluss aus der Landtagsfraktion? Beantragt sie ein Parteiausschlussverfahren gegen Billen und Dincher?
Noch am 25. November hat sie in einem Interview in der “Rheinpfalz” die Frage nach ihrer wie sich jetzt dramatisch beweist – fehlenden landespolitischen Kompetenz als “Gebell” abgetan. Gleichzeitig hat sie das Aufräumen “verfilzter Strukturen” gefordert. Denn diese täten “der Demokratie, den Menschen und dem Land nicht gut”. Bei Letzterem hat sie völlig recht. – Aber wer alles unter den Filzteppich kehrt …
“Leider bleibt Frau Klöckner auf die vielen Fragen, die sich schon heute aus der CDU-Datenaffäre ergeben”, so Lewentz, “jegliche Antwort schuldig”.
Fast scheine man geneigt zu sagen: “Egal wohin man greift, Frau Klöckner kneift”.














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