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Ring muss Motor in strukturschwacher Eifel sein

18 Dezember 2009
Clemens Hoch - Obmanns der SPD im Untersuchungsausschuss „Nürburgring GmbH“

Clemens Hoch - Obmanns der SPD im Untersuchungsausschuss „Nürburgring GmbH“

„Heute ist im Untersuchungsausschuss ganz klar geworden, so Clemens Hoch, SPD-Obmann im Untersuchungsausschuss: „Der Nürburgring war schon immer – gerade auch vor 1999 – ein wesentlicher Faktor der Strukturpolitik für die Eifel.“ Bereits in den 80er Jahren wurden Millionenzuschüsse vom Land an die Nürburgring GmbH gezahlt.

Der frühere Prokurist V. Gredig hat überzeugend dargestellt, dass der Nürburgring kein Selbstzweck sei, sondern Motor für die strukturschwache Eifel sein müsse. Der frühere Geschäftsführer Rainer Mertel bestätigte dies in seiner heutigen Zeugenaussage.

Zunächst hatte die CDU/FDP-Landesregierung 80 Millionen DM für den Ausbau der Grand-Prix-Strecke in den Sand gesetzt, da trotz Ausbau die Formel Eins nicht an den Ring zurückkehrte. „Mertel und sein Nachfolger Dr. Kafitz konnten nur unter Einsatz von Zuckerbrot und Peitsche von Ecclestone die Formel Eins zurückbekommen“, erläutert Hoch. „Mertel hat sogar seinen Parteifreund Dr. Kohl als Bundeskanzler veranlasst, Ecclestone zu empfangen“.

„Es gilt damals wie heute: Die Eifel ist auf den Nürburgring angewiesen. Auch wer jetzt das Geschäftsmodell Nürburgring 2009 kritisiert, muss Alternativen für die Region aufzeigen. Die Opposition hat das bisher nicht getan“, kritisiert Hoch.

Clemens Hoch: “Ich freue mich, dass der Untersuchungsausschuss heute einstimmig den maßgeblich auf die SPD zurückgehenden Beweisantrag beschlossen hat. Der Untersuchungsausschuss hat sich damit eine gute Arbeitsgrundlage geschaffen, die alle relevanten Sachverhalte beleuchtet“.

Wir bedauern die plötzliche Erkrankung von Herrn Mertel außerordentlich und wünschen ihm eine schnelle Genesung.

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