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Innenminister Bruch bewilligt 828.000 Euro für die Ortskernsanierung in Schönecken

14 Januar 2010

Bitburg: Auf Anfrage der Landtagsabgeordneten Monika Fink teilte Innenminister Karl Peter Bruch mit, dass der Ortsgemeinde Schönecken im Rahmen der Städtebaulichen Erneuerung 828.000 Euro aus dem neuen Städtebauförderungsprogramm “Historische Stadtbereiche” bewilligt wurden. Die Ortsgemeinde könne mit diesen Fördergeldern im Sanierungsgebiet “Ortskern – Unter der Pfordt” städtebauliche Maßnahmen zur Aufwertung des Ortsbildes und zur Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität im Sinne einer nachhaltigen Ortsentwicklung durchführen. Der Schwerpunkt liege in der Entwicklung des Bereiches der ehemaligen Gewerbefläche in der Teichstraße, so der Minister. „Schwerpunkt dieses Programms sind „Historischen Stadtbereiche“, von denen Schönecken einige zu bieten hat, wie z. B.: rund um die Burg und um das Alte Amt“, so Monika Fink, MdL. „Dies ist der Beginn und ich hoffe, dass dieses Programm von und mit den Schöneckern fortgeschrieben wird.“

Das neue Bund-Länder-Programm “Historische Stadtbereiche“ (Städtebaulicher Denkmalschutz) ziele ab auf die Unterstützung von städtebaulichen Maßnahmen in innerstädtischen Gebieten, um insbesondere historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz auf breiter Grundlage zu sichern und zu erhalten, so der Minister.

„Insgesamt hat sich das flexible Fördersystem der Städtebaulichen Erneuerung hervorragend bewährt“, so der Minister. Im Mittelpunkt der Förderstrategie stünden die Städte und Gemeinden mit zentralörtlicher Funktion. Seit 1991 habe das Land aus sieben Teilprogrammen über 1,05 Milliarden Euro (einschließlich ca. 140 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen) für städtebauliche Maßnahmen bewilligt. „Besonders die Erneuerung von Innenstädten und Problemgebieten und die Entwicklung ganzheitlicher Projekte mit starken lokalen und regionalen Impulsen werden wegen der hohen Investitions- und Arbeitsplatzeffekten mit den Mitteln gezielt unterstützt.“, so Bruch abschließend.

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