SPD Kreis Bitburg Prüm
AWO im Eifelkreis
  • Startseite
  • Über uns
    • MdB Manfred Nink
    • MdL Monika Fink
    • Kreisvorstand
    • Ortsvereine
    • Kreistag Eifelkreis
    • Stadtrat Bitburg
    • VG-Rat Arzfeld
    • VG-Rat Bitburg Land
    • VG-Rat Irrel
    • VG-Rat Kyllburg
    • VG-Rat Neuerburg
    • Stadtrat Neuerburg
    • Stadtrat Prüm
    • VG Rat Prüm
    • VG-Rat Speicher
  • 3-Klassen-Medizin?
  • NEWS
    • SPD News
    • Landespolitik
    • Bundespolitik
  • Mach mit
    • Arbeitskreise
    • Mitglied werden
  • Kontakt
    • Kontakt
    • Social Networking
    • Links
    • Impressum
    • Regionalgeschäftsstelle
    • Mitgliederbereich
  • EifelJusos
    • …in der SPD
    • …im Juso-Landesverband
    • …bilden sich weiter
    • …in Aktion
    • …unterstützen
Startseite » JUSOS, SPD News

Equal Pay Day 2010 – Frauen verdienen mehr!

24 März 2010

jusos

Immer noch verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt ein Viertel weniger als Männer. Damit ist Deutschland im europäischen Vergleich weiter trauriger Spitzenreiter in der Lohndiskriminierung zwischen den Geschlechtern. “Um auf diesen Missstand hinzuweisen, begehen wir dieses Jahr zum dritten Mal den “Equal Pay Day”. Dieser Tag findet 2010 am 26.März statt und markiert das Datum, bis zu dem Frauen arbeiten müssten, um das Einkommen zu erreichen, das ihre männlichen Kollegen schon zum letzten Jahresende hatten. Damit hat sich die Situation wieder verschlechtert, nachdem im letzten Jahr der Equal Pay Day „schon“ am 20. März stattfand”, so Daniel Hard, Leiter der Kommission Frauen und Geschlechtergerechtigkeit der Jusos Rheinland Pfalz.

Obwohl man die rechtliche Lage in den letzten Jahren – mitunter durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz – verbessert hatte, hat sich das Lohngefälle, das seit Jahren bei ca. 23% liegt, nicht zu Gunsten der Frauen verändert. “Dies liegt auch an der wenig progressiven Politik der Bundesregierung. Während andere Länder Europas wie Norwegen, Frankreich oder Spanien bereits Gesetze zur Behebung dieses Missstands auf den Weg gebracht haben, klammert sich die schwarz- gelbe Regierung weiter an ihr veraltetes Rollenbild und stützt es sogar mit Projekten wie einer als ‘Betreuungsgeld’ präsentierten Herdprämie”, so Agnes Allroggen-Bedel, Landesvorsitzende der AsF Rheinland-Pfalz. Viele typische Frauenberufe zeichnen sich durch ein niedrigeres gesellschaftliches Ansehen, geringere Bezahlung und weniger Aufstiegsmöglichkeiten aus, während die Spitzenpositionen in der Wirtschaft von Männern dominiert werden.

“Am heutigen Equal Pay Day protestieren wir Jusos in enger Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) und unseren weiteren BündnispartnerInnen gegen diese geschlechterbedingte Ungerechtigkeit und auch gegen diejenigen, die sich einem entschiedenen Handeln entgegen stellen. Außerdem appellieren wir an die Tarifparteien, in den Tarifverhandlungen endlich Frauen und Männer gleich zu behandeln, diskriminierungsfreie Bewertungssysteme einzuführen und die bestehenden Berufsbeschreibungen daraufhin zu überprüfen. Denn Frauen verdienen mehr!”, schließt Fabian Löffler, Landesvorsitzender der Jusos Rheinland-Pfalz.

Ein Kommentar »

  • Walter Wiese schrieb:

    Und täglich leiert die 23-Prozent-Tibetanische-Gebetsmühle…. weil Frauen für gleiche Arbeit doch angeblich mal wieder 23 Prozent weniger
    verdienen…..
    Also empören wir uns auch ob solcher Diskriminierung. Nur: Es stimmt
    einfach nicht, ist vielmehr ein arger Missbrauch statistischer
    Globaldaten.
    Denn erstens: Welche Firma ist so idiotisch, jemandem für die gleiche
    Arbeit ein Viertel mehr zu zahlen? Jeder Geschäftsführer, der das
    täte, würde vom Eigentümer mit nassen Fetzen davongejagt.
    Zweitens: Wo sind eigentlich die zehntausenden Anzeigen bei den (um
    die eigene Wichtigkeit und Daseinsberechtigung ringenden) Gleichbehandlungs-Beauftragtinnen, die jene Statistik durch Exempel aus dem wirklichen Leben unterlegen würden?
    Drittens gibt es in der Tat Bereiche, wo Männer für anscheinend
    gleiche Arbeit wirklich mehr verdienen: im Fußball, im Tennis oder in
    der Kunst. Dort strömen zu den Männern in der Regel viel mehr
    Zuschauer. Sollen diese künftig immer auch Tickets für Frauenfußball
    erwerben müssen?
    Viertens, und nur hier ist staatliches Gegensteuern legitim, wählen
    auch heute noch Mädchen in Massen überbesetzte, daher schlecht
    bezahlte Berufe wie Friseurin oder Kosmetikerin. Während sie die
    außerhalb von Krisenzeiten boomenden Branchen rund um Maschinen und
    Software meiden.
    Fünftens gibt es von der Bundeswehr bis zur Lebenserwartung
    viele nicht auf dem Gehaltszettel erscheinende Bevorzugungen von
    Frauen.
    Sechstens sei auf die enormen Steuerverschwendungen unter dem Titel
    “Gender” verwiesen, auf die frauenlastige Scheidungsindustrie oder
    auf Mineralwasserfirmen, die gerne für Brustkrebs-, aber nie für die
    Prostatakrebsbekämpfung spenden.
    Siebentens sind weit mehr Männer arbeitslos.
    Und achtens zeigen zumindest deutsche Statistiken (für Österreich
    werden solche nicht erstellt), dass Männer im Schnitt viel mehr
    arbeiten. Bei den Selbständigen sind das etwa 49 Wochenstunden
    gegenüber 36 weiblichen. Von der überwiegend weiblichen Teilzeit ganz
    zu schweigen.
    Trotz all dem gelten eigentlich Frauen als unsolidarisch und Männer
    als Machos, die diese Fakten auch nur zu erwähnen wagen.

    # 25. März 2010 um 02:43

Kommentar hinterlassen!

Soll ein Profilbild erscheinen: Gravatar.com.

Die letzten Artikel

  • Frau Klöckner ist und bleibt eine „Schönwetter-Politikerin“
  • Kreisvorstand SPD begrüßt Initiative der Bürgermeister
  • Neujahrsempfang der Eifeler SPD: Sozialdemokratischer Geschichtsunterricht
  • Ein Bürgerprogramm mit Ihren Ideen
  • Forums Eine Welt
  • Auf der Suche nach dem richtigen Weg
  • SPD Neujahrsempfang
  • Die Roten wünschen schöne Feiertage und ein gutes Neues Jahr!
  • SPD-Frühschoppen zur Kommunalreform
  • SPD Klausurtagung
  • SPD beendet Parteitag: „Gut gerüstet“ für 2013
  • Politik muss sich wieder Gestaltungsspielräume zurückerobern
  • Doris Ahnen mit bestem Ergebnis in Bundesvorstand gewählt
  • SPD beschließt europapolitischen Leitantrag
  • Nico Steinbach im Regionalvorstand der SPD-Rheinland

Neues von der Kartoffel aus der Eifel


Auch sehr besuchenswert

DGB - stoppauschale

SPD Mitglied werden

Sigmar Gabriel

Andrea Nahles

SPD Shop

RotGut
Realisiert von Valentin Tomaschek | Anmelden | Artikel per RSS Feed | Arthemia theme by Michael Jubel