Forschungsschwerpunkt „Medienkonvergenz“ der Universität Mainz einzigartig in Deutschland
Der Arbeitskreis „Verantwortung in der medialen Welt“ der SPD- Landtagsfraktion war zu Gast an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und hat sich bei Prof. Dr. Stephan Füssel über den Forschungsschwerpunkt „Medienkonvergenz“ informiert.
„Wie wir erfahren haben, zeichnet sich die Universität Mainz im Bereich der Medien durch ein bundesweit nahezu einzigartiges Profil und Potenzial aus. Die Studierenden haben die Möglichkeit, verschiedene Methoden kennen zu lernen und kreativ miteinander zu verbinden. Von Buchwissenschaften bis hin zu Internet- Kommunikation bietet sich eine einmalige Bandbreite an Studien- und Forschungsmöglichkeiten. Im Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz kooperieren kulturwissenschaftlich und sozialwissenschaftlich ausgerichtete Medienfächer unter Einbeziehung von Medienrecht, Medienmanagement und Medienkunst. Die beteiligten Institute beschäftigen sich teilweise bereits seit Jahrzehnten mit den grundlegenden Fragen der Medienforschung. Dabei können die Wissenschaftler auf ein breites Netzwerk von Praktikern der umliegenden Fernsehanstalten, Verlage, Medienfirmen und Organisationen zurückgreifen“, erklären die stellvertretende Kommissions-Vorsitzende Renate Pepper und der SPD-Obmann Martin Haller.
Der Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz wurde im Jahr 2008 gegründet. Aktuell sind in den Medienfächern rund 3.800 Studentinnen und Studenten eingeschrieben – das sind nahezu 10 Prozent der Studierenden.
„Ziel des Forschungsschwerpunktes ist es, die rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der rasanten Medienentwicklung, ihre kulturellen Potenziale und kreativen Möglichkeiten kritisch zu erfassen und wissenschaftlich aufzuarbeiten. Dabei beschäftigen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler u.a. mit folgenden Fragen: Wie verändert sich die Buchkommunikation? Wird es künftig virtuelle Fachbibliotheken geben? Wie lassen sich Inhalte audiovisuell vermitteln? Welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für Produkte, Märkte und Nutzer? Ist eine medienrechtliche Vielfaltsregulierung möglich? Was sind die individuellen und gesellschaftlichen Folgeprozesse der technischen Medienkonvergenz? Für die Zukunft ist angestrebt, den Forschungsschwerpunkt im Rahmen der Bundesexzellenzinitiative zu einem DFG- unterstützten Cluster auszubauen. Wir wünschen allen Beteiligten dabei viel Erfolg und freuen uns auf den weiteren gegenseitigen Austausch“, so die beiden Abgeordneten.
















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