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SPD-Agrarpolitiker: Unwetterschäden und mögliche Hilfen Thema im Landtag

16 Juni 2010

Monika Fink, MdL und Agrapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion

Monika Fink, landwirtschaftliche Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, und die SPD-Landtagsabgeordneten Thorsten Wehner und Wolfgang Schwarz, ebenfalls Mitglieder im Landwirtschaftsausschuss des Landtags, kündigen an, dass die aktuellen Unwetterschäden in Landwirtschaft und Weinbau sowie mögliche Unterstützungen der Agrarverwaltung und des Landes auf Antrag der SPD im Landwirtschaftsausschuss besprochen und parlamentarisch aufgegriffen werden. Minister Hendrik Hering und Staatssekretär Alexander Schweitzer haben sich bereits in der Südpfalz über die dortigen Schäden informiert und Unterstützungen der Dienstleistungszentren und des Landes zugesagt.

Wehner: “Von den Schäden überall im Land sind Bürger, aber auch Landwirte betroffen. Es traf neben den Weinbergen auch Ackerflächen mit Gemüseanbau und so muss mit einer Gesamtschadensfläche von ca. 6000 ha gerechnet werden. Aus meiner Erfahrung als Mitglied der Enquete-Kommission Klimawandel weiß ich, dass aufgrund des Klimawandels in Zukunft verstärkt mit derartigen Unwetterschäden zu rechnen sein wird. Viele Winzer sind gegen Hagelschäden versichert, viele aber auch nicht. Die Ertragsausfälle sind derzeit kaum abschätzbar. Für die betroffenen Landwirte sind Unwetterschäden in jedem Fall ein großes Problem, das an die Existenz der Betriebe gehen kann. Gut, dass die Landesregierung hier schnell und unbürokratisch reagiert. Allerdings sind den staatlichen Unterstützungsmaßnahmen auch Grenzen durch rechtliche Vorgaben gesetzt.”

Wolfgang Schwarz, SPD-Landtagsabgeordneter aus der Südpfalz, dankt der Landesregierung für die schnelle Reaktion. Für den Bereich der Südpfalz habe das DLR Rheinpfalz gestern unmittelbar reagiert und Mitarbeiter zur Bestandsaufnahme in die betroffenen Gebiete geschickt. Es wurden ein Rebschutz- und Weinbauinformationsdienst herausgegeben, mit dem die betroffenen Winzer über Sofortmaßnahmen unterrichtet wurden. In dieser Situation sei es besonders wichtig, die offenen Wunden an den Reben gegen Pilzinfektionen zu schützen.

In der Südpfalz konnten sich gestern in vier Gemeinden (Göcklingen, Heuchelheim, Landau Mörzheim und Landau Wollmesheim) Winzer von Experten des DLR über die sofort einzuleitenden Maßnahmen beraten lassen.

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