Grünlandprämie stärkt die Landwirtschaft
Monika Fink, agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, und Thorsten Wehner, Mitglied im Landwirtschaftsausschuss des Landtags, begrüßen die Auszahlung der “zusätzlichen Grünlandprämie”, die in Verbindung mit der Milchviehhaltung gezahlt wird. Aufgrund des Preisverfalls bei der Milch wurde die Auszahlung im Rahmen der EU im letzten Jahr auf den Weg gebracht. Damit können in Rheinland-Pfalz Dauergrünlandflächen zusätzlich gefördert werden, wenn sie der Milchviehhaltung dienen.
Fink und Wehner: “Die Milchpreisentwicklung ist in diesem Jahr bis jetzt glücklicherweise etwas positiver verlaufen. Dennoch haben die Landwirte wegen des zurückgehenden Milchpreises im letzten Jahr Einkommensverluste hinnehmen müssen. Die landwirtschaftlichen Betriebe müssen aufgrund der globalen Marktschwankungen in Zukunft voraussichtlich verstärkt mit sich nach oben wie unten verändernden Milchpreisen kalkulieren. Das kann einerseits gute Preise bedeuten, andererseits und gerade bei einer schwierigen Weltwirtschaftsentwicklung jedoch auch zu für die Betriebe existenzbedrohenden Verlusten führen.”
Die reguläre Grünlandprämie könne neben der in unseren Mittelgebirgsregionen weiter notwendigen Ausgleichszulage einen stabilisierenden Beitrag für die Betriebe in der Landwirtschaft leisten, betonen die SPD-Agrarpolitiker.
Fink und Wehner: “Möglicherweise wird nach der Weiterentwicklung der europäischen
‘Gemeinsamen Agrarpolitik’ die Grünlandförderung durch die EU gestärkt werden. Wenn dies zu einer stabilen Einkommensentwicklung der Landwirte beitragen kann, wäre dies sicher insbesondere für die Milchbauern und vor dem Hintergrund der landwirtschaftlichen Kulturlandschaftspflege sinnvoll. Die aktuelle ‘zusätzliche Grünlandprämie’ für Milchbauern ist eine ergänzende Stütze für die Betriebe. Am wichtigsten sind jedoch vor allem gute Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft. In Rheinland-Pfalz ist dies der Fall. Von der Bundesregierung wünscht man sich nun weitere Schritte und nicht nur Ankündigungen etwa zusätzliche Entlastungen beim Agrardiesel und weitere Maßnahmen zur Bewältigung der Wirtschaftskrise in der Landwirtschaft.”















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