SPD Kreis Bitburg Prüm
  • Startseite
  • Über uns
    • MdB Manfred Nink
    • MdL Monika Fink
    • Kreisvorstand
    • Ortsvereine
    • Kreistag Eifelkreis
    • Stadtrat Bitburg
    • VG-Rat Arzfeld
    • VG-Rat Bitburg Land
    • VG-Rat Irrel
    • VG-Rat Kyllburg
    • VG-Rat Neuerburg
    • Stadtrat Neuerburg
    • Stadtrat Prüm
    • VG Rat Prüm
    • VG-Rat Speicher
  • 3-Klassen-Medizin?
  • NEWS
    • SPD News
    • Landespolitik
    • Bundespolitik
  • Mach mit
    • Arbeitskreise
    • Mitglied werden
  • Kontakt
    • Kontakt
    • Social Networking
    • Links
    • Impressum
    • Regionalgeschäftsstelle
    • Mitgliederbereich
  • EifelJusos
    • …in der SPD
    • …im Juso-Landesverband
    • …bilden sich weiter
    • …in Aktion
    • …unterstützen
Startseite » Bundespolitik, Hauptartikel

„Lidl ist weiter als Union und FDP“

22 Dezember 2010

gabriel_interview_jaenicke_327x220

Der Discounter Lidl hat sich für einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro ausgesprochen. „Immer mehr Unternehmen erkennen, dass ein gesetzlicher Mindestlohn „nicht nur ein Gebot der Gerechtigkeit, sondern auch ökonomisch unverzichtbar ist“, kommentiert SPD-Parteichef Sigmar Gabriel. Die Regierung müsse ihre „Blockadehaltung“ endlich aufgeben.

Ab kommenden Mai gilt für acht mittel- und osteuropäische EU-Staaten die Arbeitnehmerfreizügigkeit. Dann können ausländische Firmen ihre Mitarbeiter zu den Bedingungen ihrer Herkunftsländer in Deutschland beschäftigen. Sie können bestimmte Leistungen viel preiswerter anbieten und üben so Druck auf das Lohnniveau in Deutschland aus.

Schwarz-Gelb muss Blockadehaltung aufgeben

Es sei „allerhöchste Zeit“ für einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn, „andernfalls droht dem deutschen Arbeitsmarkt von Mai an verstärkt massives Lohndumping“, sagte Sigmar Gabriel gegenüber der Süddeutschen Zeitung ((Mittwoch). Seit langem setzt sich die SPD, wie auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), für einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro ein. Damit sollen Beschäftigte und fair zahlende Arbeitgeber vor Lohndumping geschützt werden.

Jetzt hat sich der Discounter Lidl mit der Forderung nach einem einheitlichen Mindestlohn von zehn Euro an alle Fraktionen im Deutschen Bundestag gewandt. Nur mit einem verbindlichen Mindestlohn lasse sich der Missbrauch von Lohndumping wirksam unterbinden, sagte Lidl-Chef Jürgen Kisseberth. „Gleiche Arbeit – gleicher Lohn“ und „Gute Arbeit – fairer Lohn“ müssten für alle Beschäftigten in Deutschland gelten.

Lohndumping geht zu Lasten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern

SPD-Parteichef Gabriel begrüßte den Lidl-Vorschlag. Ein gesetzlicher Mindestlohn mache auch aus ökonomischer Sicht Sinn, „denn heute muss der Staat mit Milliardenbeiträgen Armutslöhne aufstocken“, so Gabriel. Organisiertes Lohndumping gehe zu Lasten der Arbeitnehmer, der Binnenkonjunktur, aber auch der Unternehmen, die faire Löhne zahlen. „Selbst der Discounter Lidl ist offensichtlich weiter als die Marktideologen in Union und FDP.“

ver.di hofft, dass viele Unternehmen dem Beispiel Lidl folgen werden

Während der Lidl-Vorschlag dem Arbeitgeberverband HDE viel zu hoch ist, trifft er bei der Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf Zustimmung: “Wir freuen uns, dass wir Unterstützung haben für die Gespräche über einen Mindestlohn im Einzelhandel und hoffen, dass viele Unternehmen dem Beispiel Lidl folgen werden”, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Margret Mönig-Raane in der Berliner Zeitung (Mittwoch).

Schlechte Arbeitsbedingungen, Dumpinglöhne und Bespitzelung von Beschäftigten. In der Vergangenheit war Lidl häufig in Negativschlagzeilen geraten, so dass Kritiker fürchten, der Discounter wolle mit seinem Vorstoß vor allem sein ramponiertes Image aufpolieren.

Kommentar hinterlassen!

Soll ein Profilbild erscheinen: Gravatar.com.

Die letzten Artikel

  • Triumph für Rot-Grün!
  • “Niemand ist fehlerfrei”
  • Eifel-SPD: Beck soll bleiben
  • „Ein echtes Armutszeugnis“
  • Informationsveranstaltung
  • Facebook, Twitter und Soziale Netzwerke
  • Kreisvorstandssitzung
  • SPD will Arbeitslosenversicherung stärken
  • Warum möchte die CDU den Kommunen 30 Millionen EUR wegnehmen?
  • E I N L A D U N G
  • Aschermittwoch
  • Soziale Kälte hat ein Gesicht
  • Frau Klöckner ist und bleibt eine „Schönwetter-Politikerin“
  • Kreisvorstand SPD begrüßt Initiative der Bürgermeister
  • Neujahrsempfang der Eifeler SPD: Sozialdemokratischer Geschichtsunterricht

Neues von der Kartoffel aus der Eifel


Auch sehr besuchenswert

DGB - stoppauschale

SPD Mitglied werden

Sigmar Gabriel

Andrea Nahles

SPD Shop

RotGut
Realisiert von Valentin Tomaschek | Anmelden | Artikel per RSS Feed | Arthemia theme by Michael Jubel