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Telekom in Rheinland-Pfalz – MdBs formulieren Erwartungen

1 Dezember 2010
Gustav Herzog, MdB, SPD

Gustav Herzog, MdB, SPD

Berlin. Die angekündigten Strukturveränderungen der Deutschen Telekom AG haben für Rheinland-Pfalz gravierende Auswirkungen. Um das bislang nur bruchstückhaft bekannte Konzept kennen zu lernen, bat die die SPD-Landesgruppe Rheinland-Pfalz um persönliche Information seitens der Telekom.

Sprecher Gustav Herzog, MdB: “Ich danke der Telekom und besonders Dietmar Welslau ausdrücklich für die schnelle Antwort und die kurzfristige Möglichkeit zum persönlichen Gespräch. Im offenen Austausch haben die anwesenden Mitglieder des Deutschen Bundestages klar ihre Erwartung formuliert, dass in den anstehenden Verhandlungen die sozialen und persönlichen Belange der Betroffenen einen fairen Ausgleich finden. Und natürlich erwarten wir auch, dass Rheinland-Pfalz von den anstehenden Strukturmaßnahmen nicht überproportional betroffen sein wird.”

Einer guten parlamentarischen Tradition folgend, hatte die SPD-Landesgruppe bei einem für Rheinland-Pfalz so wichtigen Thema fraktionsübergreifend eingeladen. “CDU und FDP stellen für unser Land 18 Abgeordnete im Bundestag. Bei allen parlamentarischen Verpflichtungen ist es doch bezeichnend, dass bei nur wenigen begründeten Absagen kein einziger von ihnen Zeit und Interesse für den wichtigen Arbeitgeber Telekom und die Sorgen der Betroffenen aufbringen wollte. Statt Gerüchte über angebliche Standortrettungen zu streuen, wäre kritische parlamentarische Begleitung angemessen”, so Herzog.

“In den anstehenden Verhandlungen sind die Sozialpartner gefragt. Wir vertrauen auf die zugesagte Ergebnisoffenheit der Arbeitgeberseite.”

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