Hendrik Hering und Monika Fink vor Ort:
Besuch der Betriebsgemeinschaft Grenzlandhof in Harspelt
Mainz/Harspelt Im Jahr 2000 entschlossen sich fünf Landwirte ihre Betriebe mit durchschnittlich 40 Kühen plus Jungvieh zu fusionieren. Es entstand die Betriebsgemeinschaft Harspelt-Sevenig. Ein neuer Boxenstall mit 230 Plätzen für melkende Kühe, hochtragende Fräsen und Trockensteher wurde bezogen. 2003 kam eine 65-köpfige Herde hinzu. Bei Organisation, Planung und in allen rechtlichen Fragen wurden die Landwirte durch Fachleute des DLR Eifel in Bitburg beraten.

v.l.n.r.: Monika Fink, Andreas Kruppert und Hendrik Hering beim Besuch des Boxenlaufstalls der Betriebsgemeinschaft Harspelt-Sevenig
Die Betreiber entschlossen sich zu dieser Fusion, um so zukunftsfähig zu sein und zu bleiben. Außerdem spielte auch der soziale Aspekt eine Rolle, durch Arbeitsauf- und einteilung kann jeder Einzelne Freizeit und Urlaub in Anspruch nehmen. Dies wäre als alleiniger Betreiber eines landwirtschaftlichen Betriebes nicht möglich. Produktionsschwerpunkte des Betriebes sind die Milcherzeugung, Ackerbau und Energiegewinnung aus einer Biogasanlage. Seit 2000 wird der Betrieb erfolgreich geführt und konnte in den vergangenen Jahren durch Investitionen und Baumaßnahmen erweitert werden.
Die Betriebsgemeinschaft Harspelt-Sevenig sei ein gut gelungenes Bespiel für die Fusion von landwirtschaftlichen Betrieben, so Hering. Wer zukunftsfähig sein wolle, sollte auch neue Wege gehen. Hering lobte die außergewöhnliche hohe Eigenleistung der Betreiber, der Bau des neuen Boxenstalles sei dafür das beste Beispiel. Selbst das Holz für die Zimmerarbeiten wurde von den Betreibern selbst aus dem eigenen Wald geholt.













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