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Neujahrsempfang der Eifeler SPD: Sozialdemokratischer Geschichtsunterricht

15 Januar 2012

Aktuelle Politik in alten Gemäuern: Der Kreisverband Bitburg-Prüm der SPD, die Vertretung von 550 Eifeler Sozialdemokraten, hat zum Empfang in die Burg Rittersdorf eingeladen. Als Gastredner ist Rudi Frick, Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Rheinland, in die Eifel gekommen.

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Er garniert ein bisschen Geschichtsunterricht mit klaren politischen Botschaften: Rudi Frick, Vorsitzender des Arbeiterwohlfahrt-Bezirksverbands Rheinland und der Arbeiterwohlfahrt (Awo) International, ist in seiner Festrede beim Neujahrsempfang der SPD Bitburg-Prüm auf die Historie seiner Organisation sowie auf die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Sozialpolitik eingegangen. Die Gäste im vollen Burgsaal haben aufmerksam zugehört.

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v.l.n.r. Josef Junk (Bürgermeister VG Bitburg-Land), Rudi Frick (AWO Bezirksverband Rheinland), Bernd Spindler (Bürgermeister VG Kyllburg), Monika Fink (MdL), Manfred Nink (MdB), Niko Steinbach (Stell. SPD Fraktionsvorsitzender Kreistag Eifelkreis)

Frick beschreibt die 1919 gegründete Arbeiterwohlfahrt als eine Vereinigung, die zur modernen Gesellschaft unbedingt dazugehört: „Demokratie und Arbeiterwohlfahrt sind untrennbar.“ Gute Sozialpolitik falle nicht vom Himmel, und darum trägt die Awo, die sich für die Belange der gesellschaftlich Schwachen einsetzt, „Parlamenten und Regierungen ihre Wünsche und Anregungen vor“.

Aktuell sieht Frick beispielsweise die Zukunft der Pflegeberufe als politischen Schwerpunkt. Weil es einen Fachkräftemangel gebe, müsse die Arbeit in den Pflegeberufen für junge Leute attraktiver gemacht werden. Das müsse unter anderem dadurch erreicht werden, dass das Pflegepersonal für jeden einzelnen zu Pflegenden genügend Zeit bekommt.

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Monika Fink, Vorsitzende des SPD-Kreisverbands und Mitglied des Landtags, umriss in ihrem Grußwort, was die neue rheinland-pfälzische Regierung in der kommenden Zeit vorhat: Wichtigste Schlagworte waren in diesem Zusammenhang die Energiewende („Bis 2030 wollen wir unseren Energiebedarf mit erneuerbaren Energien decken!“) und das Thema Haushaltskonsolidierung. Es seien harte Schritte notwendig, um den Landeshaushalt bis 2020 ohne Kredite ausgleichen zu können. Dennoch: „Bei uns kommt die soziale Gerechtigkeit nicht unter die Räder!“

Quelle: Trierischer Volksfreund – Onlineausgabe vom 15.01.2012
Autor: Sarah-Lena Gombert

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