IV. Bildung
1. Vorschulen
- Eine besondere Verantwortung der Gesellschaft liegt in der frühkindlichen Bildung, unabhängig vom familiären Kontext.
- Der AfA Landesvorstand begrüßt die Einführung des beitragsfreien Kindergartens
- Ein Kindergartenplatz muss für jedes Kind bereitgestellt werden.
2. Grund- und weiterführende Schulen
- Das dreigliedrige Schulsystem wird von uns in Frage gestellt.
- Wir fordern längeres gemeinsames Lernen.
- Bis zum 8. Schuljahr sollten die Klassen nicht getrennt werden.
- Die Klassen müssen verkleinert werden (bis max. 23 Schüler).
- Wir müssen erreichen, dass Alle die Chance haben, mindestens eine Berufsausbildung zu absolvieren.
- Negative Diskussionen, dass unsere Schüler teilweise nicht in der Lage sind zu lernen, halten wir für eine faule Ausrede.
- Der AfA Landesvorstand begrüßt den nersten Schritt zur Realschule Plus, sieht dies aber nur als ersten Schritt.
- Wir unterstützen die qualifizierte Ganztagsschule und fordern freie Schülerbeförderungen sowie Essens- und Lehrmittelfreiheit für Alle.
3. Studiengebühren
- Gebühren für das Studium lehnen wir kategorisch ab. Es darf keine Zweiklassengesellschaft geben.
- Studiengebühren benachteiligen Studierende aus sozial schwachen Familien.
- Über die Aufnahme eines Studiums muss die individuelle Leistungsfähigkeit entscheiden und nicht der Geldbeutel der Eltern.
4. Berufsbildende Schulen
- Eine gute personelle und technische Ausstattung in den Berufsbildenden Schulen muss gewährleistet sein.
5. Ausbildung
- In der Berufsausbildung muss erreicht werden, dass für alle Jugendliche ein Ausbildungsplatz angeboten werden kann.
- Wir fordern, den Gesetzentwurf für eine Ausbildungsumlage der SPD aus der vergangenen Legislaturperiode umzusetzen. Wer nicht ausbildet, soll zahlen.
- Die AfA fordert eine gesetzlich festgelegt Ausbildungsquote.
- Das Recht auf Ausbildung muss gesetzlich verankert werden.
6. Weiter- und Fortbildung
- Wir begrüßen das Bildungsgesetz in Rheinland-Pfalz. es regelt, die Förderung und Stellung der Weiterbildung als eigenständigen und gleichberechtigten Bereich.
- Die berufliche Weiterbildung ist und bleibt ein Kernbestandteil einer sozialdemokratischen Bildungspolitik.
- Berufliche Weiterbildung muss auch künftig in notwendigem Umfang gefördert werden.
7. Familien und Beruf
- Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss stärker gefördert werden.
- Dazu gehört eine moderne Arbeitsmarkt-, Arbeitszeit- und Familienpolitik.
- Es muss ein Rahmen für mehr familienfreundliche Maßnahmen in Betrieben geschaffen werden.
- Qualitativ gute Angebote flächendeckender Kinderkrippen und Spielgruppen müssen stärker gefördert werden.




