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	<title>SPD Eifelkreis Bitburg-Prüm &#187; AK`s</title>
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	<description>Die SPD stellt sich im Eifelkreis vor. Erfahren Sie mehr über unsere politische Arbeit.</description>
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		<title>F&#252;r ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und M&#228;nnern</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 13:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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Der Parteivorstand der SPD hat auf seiner heutigen Sitzung anl&#228;sslich des diesj&#228;hrigen 100. Jahrestages des Internationalen Frauentages folgenden Beschluss gefasst:
F&#252;r ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und M&#228;nnern
„Es gibt keine Befreiung der Menschheit ohne die soziale Unabh&#228;ngigkeit und Gleichstellung der Geschlechter“. August Bebel, Die Frau und der Sozialismus
F&#252;r eine lebenswerte Gesellschaft brauchen wir ein gleichberechtigtes und partnerschaftliches Miteinander von Frauen und M&#228;nnern. So kann sich das Potential aller Menschen am besten entfalten. Gesellschaftlicher Fortschritt und die Gleichstellung der Geschlechter geh&#246;ren zusammen.
Diese Erkenntnis pr&#228;gt die Sozialdemokratie seit mehr als 130 ...]]></description>
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<p><strong>Der Parteivorstand der SPD hat auf seiner heutigen Sitzung anl&#228;sslich des diesj&#228;hrigen 100. Jahrestages des Internationalen Frauentages folgenden Beschluss gefasst:</strong></p>
<p>F&#252;r ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und M&#228;nnern</p>
<p><strong>„Es gibt keine Befreiung der Menschheit ohne die soziale Unabh&#228;ngigkeit und Gleichstellung der Geschlechter“. August Bebel, Die Frau und der Sozialismus</strong></p>
<p>F&#252;r eine lebenswerte Gesellschaft brauchen wir ein gleichberechtigtes und partnerschaftliches Miteinander von Frauen und M&#228;nnern. So kann sich das Potential aller Menschen am besten entfalten. Gesellschaftlicher Fortschritt und die Gleichstellung der Geschlechter geh&#246;ren zusammen.</p>
<p>Diese Erkenntnis pr&#228;gt die Sozialdemokratie seit mehr als 130 Jahren. Sie war der Antrieb f&#252;r gesellschaftspolitische Erfolge der SPD, wie: gleiches Wahlrecht, Angleichung der L&#246;hne, Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Reform des Ehe- und Familienrechts.</p>
<p>Die SPD kann anl&#228;sslich des 100. Internationalen Frauentages (siehe Anlage) stolz auf das Erreichte sein. Mit dem hier vorgestellten Aktionsplan f&#252;r ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und M&#228;nnern setzen wir diesen Weg fort.</p>
<p>Die Gleichstellung der Geschlechter und eine neue, gleichberechtigte Partnerschaftlichkeit sind Schl&#252;ssel f&#252;r die Zukunftsf&#228;higkeit unserer Gesellschaft. Frauen und M&#228;nner m&#252;ssen nicht nur die gleichen Startchancen haben, sondern sich tats&#228;chlich partnerschaftlich Familie sowie Beruf und Karriere teilen k&#246;nnen.</p>
<p>Die bestausgebildete Frauengeneration aller Zeiten kann sich selbst verwirklichen wie noch nie. Vielf&#228;ltige neue Lebensentw&#252;rfe entstehen. Dennoch leben die alten Rollenmuster fort, verbunden mit ungleicher Bezahlung und geringeren Karrierechancen.</p>
<p>Die meisten Frauen und immer mehr M&#228;nner wollen diese Ungerechtigkeit nicht l&#228;nger hinnehmen. Sie wollen sich gemeinsam um die Erziehung ihrer Kinder und den famili&#228;ren Alltag k&#252;mmern. Sie wollen sich beide in ihrem Beruf verwirklichen, sich qualifizieren und aufsteigen. Sie wollen die Freude und die Belastungen in der Familie teilen.</p>
<p>Dieser Ansatz der Partnerschaftlichkeit bleibt nicht auf den privaten Bereich begrenzt, er kann die Kultur der ganzen Gesellschaft pr&#228;gen. Er f&#252;hrt zu einem Wandel der Arbeitswelt. Dazu geh&#246;ren flexible Arbeitszeiten, damit neben dem Beruf Raum ist f&#252;r Familie, Weiterbildung, gesellschaftliches Engagement und Freizeit. Davon profitieren insbesondere Alleinerziehende.</p>
<p>Echte Partnerschaftlichkeit erfordert neues Denken in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens: Bildung, Betreuung und Pflege, Arbeitsmarkt und Steuergesetzgebung.</p>
<p>Wir brauchen zudem gesetzlich verankerte Quoten, damit sich Frauen auch dort durchsetzen k&#246;nnen, wo ihnen eingefahrene Machtgef&#252;ge den Weg versperren. Wer dazu nicht bereit ist, wie die Bundeskanzlerin, verfestigt ungerechte und unproduktive Verh&#228;ltnisse. Wir wollen sie ver&#228;ndern.</p>
<p>Aktionsplan f&#252;r ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und M&#228;nnern</p>
<p><strong>Mit unserem „Aktionsplan Gleichstellung“ wollen wir eine partnerschaftliche und gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens erreichen. Dazu geh&#246;ren:</strong></p>
<ul>
<li>die Aufwertung der so genannten Frauenberufe</li>
<li>gute Arbeit statt prek&#228;rer Besch&#228;ftigung</li>
<li>fl&#228;chendeckende gesetzliche Mindestl&#246;hne</li>
<li>ein Entgeltgleichheitsgesetz</li>
<li>Abbau der Diskriminierung durch Teilzeitarbeit</li>
<li>die partnerschaftliche Teilung von Beruf und Karriere einerseits und famili&#228;rer Sorge anderseits, durch Infrastruktur und sozial abgesicherte Reduzierung der regul&#228;ren Arbeitszeit</li>
<li>gesetzliche Mindestquoten von 40 Prozent f&#252;r Vorst&#228;nde und Aufsichtsr&#228;te</li>
<li>ein geschlechtergerechtes Steuersystem</li>
<li>die parit&#228;tische Besetzung von &#246;ffentlich-rechtlichen Gremien und Gremien, in denen die &#246;ffentliche Hand die Mehrheit entsendet ein</li>
<li>neuer Frauenf&#246;rderplan f&#252;r die SPD</li>
</ul>
<p><em>Handeln bei Bildung und Berufswahl</em></p>
<p>Frauen haben bessere und h&#246;here Bildungsabschl&#252;sse als M&#228;nner. Die Wahl ihrer Studienf&#228;cher und ihrer Berufe ist dennoch sehr eingeschr&#228;nkt. Bei der dualen Ausbildung beschr&#228;nken sich Frauen auf wenige Berufe, die zudem schlecht bezahlt sind und kaum Aufstiegsm&#246;glichkeiten bieten. In naturwissenschaftlichen und technischen Studieng&#228;ngen sind sie immer noch in der Minderheit. Selbst in den Studienf&#228;chern, die h&#228;ufig von Frauen belegt werden, promovieren und habilitieren Frauen seltener als M&#228;nner.</p>
<p>Wir wollen f&#252;r eine Ver&#228;nderung dieses geschlechtsspezifischen Verhaltens werben. Das partnerschaftliche und gleichberechtigte Miteinander muss von Anfang an Leitbild der Erziehung sein.<strong> Wir wollen „typische Frauenberufe“ aufwerten, um sie f&#252;r beide Geschlechter</strong> <strong>attraktiv zu machen.</strong> Es ist nicht einzusehen, dass die Reparatur von Waschmaschinen besser bezahlt wird als die Erziehung unserer Kinder.</p>
<p><em>Handeln am Arbeitsplatz und im Betrieb</em></p>
<p>Ein partnerschaftliches Miteinander von Frauen und M&#228;nnern am Arbeitsplatz setzt gleiche Bezahlung f&#252;r gleiche Leistung voraus. Es erfordert flexible Arbeitszeiten, die den unterschiedlichen Lebensphasen gerecht werden. Frauen m&#252;ssen die gleiche Chance haben wie M&#228;nner, F&#252;hrungspositionen auszuf&#252;llen. Zudem m&#252;ssen Beruf und Karriere f&#252;r Frauen und M&#228;nner mit einem erf&#252;llten Familienleben vereinbar sein.</p>
<p>Frauen verdienen 23 Prozent weniger als M&#228;nner. Bei gleichwertiger T&#228;tigkeit sind es 13 Prozent. Das ist ein Skandal.</p>
<p>Wir wollen daher fl&#228;chendeckende gesetzliche Mindestl&#246;hne einf&#252;hren. Das Prinzip gleicher Lohn f&#252;r gleiche Arbeit wollen wir durchsetzen und typische Frauenberufe aufwerten. Dazu werden wir im Deutschen Bundestag ein Gesetz f&#252;r Entgeltgleichheit vorlegen.</p>
<p>Auch die Gestaltung der Arbeitszeit wird f&#252;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer wichtiger. Die Kindererziehung sowie die Pflege Angeh&#246;riger einerseits und Beruf sowie Karriere andererseits m&#252;ssen sich miteinander vereinbaren lassen. Wenn die Besch&#228;ftigten st&#228;ndig verf&#252;gbar sein m&#252;ssen und &#252;berlang arbeiten, ist das auf Dauer kontraproduktiv. Nicht nur die Gesundheit der Besch&#228;ftigten leidet, sondern auch die Produktivit&#228;t der Unternehmen.</p>
<p>Deshalb brauchen wir neben einer besseren Betreuungs-, Bildungs- und Pflegeinfrastruktur eine Arbeitszeitpolitik und vor allem Arbeitsorganisation, die unterschiedlichen Lebensphasen gerecht wird. Wir wollen mit Lohnersatzleistungen Zeiten von Kindererziehung und Pflege finanziell abfedern. Bei beruflicher und au&#223;erberuflicher Weiterqualifizierung wollen wir ebenfalls Lohnersatzleistungen im Rahmen einer Arbeitsversicherung einf&#252;hren.</p>
<p>In kaum einem anderen europ&#228;ischen Land gibt es so wenige Frauen in F&#252;hrungspositionen. Die freiwillige Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Wirtschaftsverb&#228;nden (2001) hat daran wie erwartet nichts gebessert. Diese gigantische Verschleuderung von Bildung und sozialer Kompetenz darf sich eine wettbewerbsorientierte Volkswirtschaft einfach nicht leisten.</p>
<p>Von alleine &#228;ndert sich nichts. Die m&#228;nnlich gepr&#228;gte Unternehmenskultur, wozu auch die abendliche Pr&#228;senz geh&#246;rt, schlie&#223;t nach wie vor Arbeitnehmerinnen, insbesondere M&#252;tter, von Karrieren aus.</p>
<p>Wir werden daher im Deutschen Bundestag ein Gleichstellungsgesetz f&#252;r die Privatwirtschaft inklusive einer Mindestquote von 40 Prozent Frauen f&#252;r Vorst&#228;nde und Aufsichtsr&#228;te vorlegen. Dieses Ziel wollen wir bis zu den &#252;bern&#228;chsten Aufsichtsratswahlen im Jahr 2018 f&#252;r b&#246;rsennotierte Aktiengesellschaften erreicht haben. Wie das Beispiel Norwegen zeigt, liegt das auch im Interesse der Wirtschaft. Gemischte Teams sind produktiver. Dies gilt auch f&#252;r F&#252;hrungspositionen in Wissenschaft und Forschung.</p>
<p>Arbeit und Karriere m&#252;ssen mit dem Wunsch vereinbar sein, Kinder zu haben und sich um sie k&#252;mmern zu k&#246;nnen – f&#252;r Frauen und M&#228;nner. Besonders in Westdeutschland reduzieren viele M&#252;tter ihre Arbeitszeit, w&#228;hrend die V&#228;ter ihre Arbeitszeit erh&#246;hen.</p>
<p>Das finden h&#228;ufig beide Partner unbefriedigend, entspricht aber noch viel zu oft der &#246;konomischen Vernunft und den &#214;ffnungszeiten der Kitas und Schulen.</p>
<p>Das Elterngeld und der Ausbau der Ganztagesbetreuung erleichtern es bereits, Kinder zu haben und einen Beruf auszu&#252;ben. Allerdings nimmt nur ein Viertel der V&#228;ter Elternzeit &#8211; meist nur zwei Monate. Wir wollen das Elterngeld daher k&#252;nftig so gestalten, dass die Elternzeit partnerschaftlicher als bisher aufgeteilt werden kann.</p>
<p>Zudem wollen wir die Vereinbarkeit h&#228;uslicher Pflege mit Beruf und Karriere verbessern &#8211; durch eine partnerschaftlich ausgestaltete und sozial abgesicherte Pflegezeitregelung, die das Pflegen von Angeh&#246;rigen nicht zur beruflichen und finanziellen Sackgasse werden l&#228;sst, durch wohnortnahe Infrastruktur, wie zum Beispiel Pflegest&#252;tzpunkte oder Tagespflege, sowie durch bezahlbare Dienstleistungen zur Unterst&#252;tzung der h&#228;uslichen Pflege, wie z.B. Haushaltshilfen oder Betreuung der Pflegebed&#252;rftigen.</p>
<p><em>Handeln f&#252;r bessere gesetzliche Rahmenbedingungen</em></p>
<p>F&#252;r die meisten Frauen, vor allem in Ostdeutschland, ist es selbstverst&#228;ndlich, erwerbst&#228;tig zu sein, auch wenn sie verheiratet sind und Kinder haben. &#220;ber 60 Prozent der M&#252;tter kleiner Kinder sind berufst&#228;tig. Das sind allerdings deutlich weniger als in vielen anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern, vor allem den skandinavischen. Zwar arbeiten auch in Deutschland immer mehr Frauen, aber sie arbeiten insgesamt nicht mehr Stunden. H&#228;ufig arbeiten gerade</p>
<p>Frauen in prek&#228;ren Jobs als (unfreiwillig) Teilzeitbesch&#228;ftigte oder Mini-Jobberinnen ohne soziale Absicherung. Das bedeutet: schlechtere Bezahlung, fehlende eigenst&#228;ndige Existenzsicherung, mangelnde Aufstiegsm&#246;glichkeiten, Altersarmut. Diese Benachteiligungen wollen wir abbauen.</p>
<p>Teilzeitarbeit, insbesondere mit geringer Stundenzahl, ist der Karrierekiller Nummer eins. Deshalb wollen wir den Besch&#228;ftigten einen rechtlichen Anspruch auf befristete Teilzeit geben, die von der Stundenzahl her der Vollzeit m&#246;glichst nahe kommt. Gleichzeitig werden wir im Teilzeitbereich gleichen Lohn, gleiche Qualifizierungsm&#246;glichkeiten und gleiche Aufstiegschancen von Vollzeit- und Teilzeitbesch&#228;ftigten durchsetzen.</p>
<p>Zudem wollen wir die w&#246;chentlich zul&#228;ssige Arbeitszeit f&#252;r die Mini-Jobs wieder begrenzen, um Lohndumping zu verhindern. Wir wollen bis zum n&#228;chsten Parteitag ein Konzept vorlegen, das regul&#228;re und sozial abgesicherte Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse f&#252;r alle f&#246;rdert anstatt ausufernde Minijobs.</p>
<p>Bisher macht das Steuerrecht die Wiederaufnahme einer Erwerbst&#228;tigkeit f&#252;r Ehefrauen unattraktiv. Das Ehegattensplitting, das bekanntlich nicht an Kinder gebunden ist, beg&#252;nstigt den m&#228;nnlichen Alleinverdiener mit h&#246;herem Einkommen. Das wird auch von Europ&#228;ischer Union und OECD scharf kritisiert.</p>
<p>Wir wollen eine individuelle Besteuerung beider Ehegatten. Das soll aus Gr&#252;nden des Vertrauensschutzes nur f&#252;r k&#252;nftige Ehen gelten. Gegenseitige Unterhaltsverpflichtungen werden steuerlich angerechnet.</p>
<p><em>Politik als Vorbild &#8211; ein neuer Frauenf&#246;rderplan f&#252;r die SPD</em></p>
<p>Wer die Gesellschaft ver&#228;ndern will, muss bei sich selbst anfangen.</p>
<p>Die Einf&#252;hrung der Quote vor mehr als 20 Jahren hat die SPD positiv ver&#228;ndert. Im Parteivorstand betr&#228;gt der Frauenanteil mittlerweile 42 Prozent, im Pr&#228;sidium 41,2 Prozent und in der SPD-Bundestagsfraktion 38,5 Prozent. Auch in den Landes- und Bezirksvorst&#228;nden ist die Mindestquote von 40 Prozent &#252;berwiegend erreicht.</p>
<p>Aber wir haben althergebrachte Strukturen noch nicht vollends beseitigen k&#246;nnen: Nur der Landesverband Nordrhein-Westfalen hat eine weibliche Vorsitzende. Und nur in etwa jedem vierten Unterbezirk bzw. Kreisverband steht eine Frau an der Spitze. In den Ortsvereinen sind es noch weniger.</p>
<p>Wir m&#252;ssen daher insbesondere die aktive Frauenf&#246;rderung auf der kommunalen Ebene verst&#228;rken.</p>
<p>Bislang kann ein Versto&#223; gegen die 1988 eingef&#252;hrte Quoten-Regelung nicht bestraft werden. Und so kommt es weiterhin vor, dass nicht aktiv nach Frauen gesucht, die Wahlordnung zuungunsten von Frauen nicht richtig angewandt oder gar die Kandidatur von Frauen verhindert wird.</p>
<p>Wir werden daher f&#252;r die Ortsvereine, Unterbezirke, Bezirke und Landesverb&#228;nde Frauenf&#246;rderpl&#228;ne entwickeln.</p>
<p>Dabei k&#246;nnen wir auch von unseren internationalen Schwesterparteien lernen, wie zum Beispiel der Norwegischen Arbeiterpartei. <strong>Ihr Trainingsprogramm „Women can do it“ st&#228;rkt das Selbstvertrauen und lehrt die Regeln der politischen und organisatorischen Arbeit.</strong> Es f&#246;rdert zudem Netzwerke. Das alles erleichtert Frauen mehr Einfluss zu bekommen.</p>
<p>Wir werden unsere parteiinternen Bildungsangebote – die Parteischule, die Kommunalakademie, die F&#252;hrungsakademie und das Netzwerk Politische Bildung – nutzen, um Frauenf&#246;rderung und Gendertrainings zur Selbstverst&#228;ndlichkeit zu machen.</p>
<p>Es gibt f&#252;r uns noch viel zu tun, aber wir packen es an:</p>
<p>Wir wollen unsere Arbeitsstrukturen so ver&#228;ndern, dass Beruf und Familie auch mit politischem Engagement besser vereinbar werden.</p>
<p>Auch das Wahlrecht verhindert in vielen F&#228;llen, dass Frauen in kommunalen Gremien und Parlamenten besser vertreten sind. Deshalb wollen wir nach dem Vorbild des franz&#246;sischen Parité-Gesetzes im Bundestag und in den Landtagen entsprechende Vorschl&#228;ge zur &#196;nderung der Wahlgesetze einbringen, um eine parit&#228;tische Besetzung von Wahllisten, notfalls auch durch Androhung finanzieller Sanktionen, durchsetzen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Zu diesen Fragen – ebenso wie zur besseren Repr&#228;sentanz von Frauen in hauptamtlichen F&#252;hrungspositionen – wird der Parteivorstand dem ordentlichen Parteitag im Dezember 2011 einen Frauenf&#246;rderplan vorlegen. Ziel ist eine parit&#228;tische Beteiligung von Frauen und M&#228;nnern auf allen Ebenen innerhalb der n&#228;chsten 10 Jahre.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Anlage:</em></span></p>
<p>100 Jahre Internationaler Frauentag – eine Bilanz</p>
<p>Die Gleichstellung von Frauen und M&#228;nnern in allen gesellschaftlichen Bereichen ist seit mehr als 130 Jahren das Ziel der Sozialdemokratie. August Bebel hat in seinem ber&#252;hmten Buch <strong>„Die Frau und der Sozialismus“ bereits 1879 ein Bild gezeichnet, wie er sich „Die Frau in der Zukunft“ vorstellt: „Die Frau der neuen Gesellschaft</strong> ist sozial und &#246;konomisch vollkommen unabh&#228;ngig, sie ist keinem Schein von Herrschaft und Ausbeutung mehr unterworfen, sie <strong>steht dem Manne als Freie, Gleiche gegen&#252;ber und ist Herrin ihrer Geschicke.“</strong></p>
<p>Partnerschaftliche gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und M&#228;nnern am Erwerbsleben, an der Familienarbeit und am gesellschaftlichen und kulturellen Leben war und ist das Leitbild der SPD. Hierf&#252;r die gesellschaftspolitischen Voraussetzungen zu schaffen, hat bis heute nichts an Aktualit&#228;t verloren, auch wenn wir der Vision von August Bebel in vielem schon nahe gekommen sind.</p>
<p>100 Jahre Internationaler Frauentag – 100 Jahre Kampf f&#252;r die Rechte der Frauen</p>
<p>Bereits am 19. M&#228;rz 1911 waren die zentralen Forderungen der Sozialdemokratinnen und Gewerkschafterinnen: Gleiches Wahlrecht, gleicher Lohn f&#252;r gleiche Arbeit sowie Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes f&#252;r Frauen. Viele Fortschritte, wie z.B. das Wahlrecht, aber auch die Reform des Ehe- und Familienrechtes, die aktive Frauenf&#246;rderung und vieles mehr gehen auf das Engagement von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Regierungsverantwortung, aber auch auf Urteile des Bundesverfassungsgerichtes oder des Europ&#228;ischen Gerichtshofes zur&#252;ck. Die formale rechtliche Gleichstellung ist erreicht – die tats&#228;chliche allerdings noch nicht.</p>
<p>2011 erinnern wir an den Internationalen Frauentag, der am 19. M&#228;rz 1911 erstmals stattfand. Die Sozialistische Frauenkonferenz in Kopenhagen hatte 1910 auf Antrag von Clara Zetkin beschlossen, einen Frauentag zu veranstalten, <strong>„der in erster Linie der Agitation f&#252;r das Frauenwahlrecht dient.“ 1911 begingen Sozialdemokratinnen und Gewerkschafterinnen</strong> den Internationalen Frauentag als Kampftag f&#252;r die Rechte der Frauen. Gleiches Wahlrecht, aber</p>
<p>auch gleicher Lohn f&#252;r gleiche Arbeit sowie Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes f&#252;r Frauen z&#228;hlten zu den Forderungen der Demonstrantinnen.</p>
<p>Die SPD forderte seit 1891 das allgemeine und gleiche Wahlrecht bereits in ihrem Grundsatzprogramm. Sie stellte als einzige Partei immer wieder Antr&#228;ge im Reichstag. Sie konnte es aber erst 1918 nach dem politischen Umsturz vom Kaiserreich zur Republik durchsetzen.</p>
<p>Erstmals konnten Frauen 1919 an der Wahl zur Nationalversammlung teilnehmen und selbst gew&#228;hlt werden. Die Sozialdemokratin Marie Juchacz sprach am 19. Februar 1919 als erste Frau in einem deutschen Parlament.</p>
<p>In der Zeit der Hitler-Diktatur wurde den Frauen das passive Wahlrecht wieder genommen, sie verloren erneut das Recht auf demokratische Teilhabe an der Gestaltung der Gesellschaft, ihr Zugang zu den Universit&#228;ten wurde drastisch eingeschr&#228;nkt, Beamtinnen wurden aus dem &#246;ffentlichen Dienst entlassen. Die nationalsozialistische Ideologie warf die Frau auf ihre Rolle als H&#252;terin des Hauses und Mutter zur&#252;ck.</p>
<p>Nach dem Desaster des Zweiten Weltkrieges kn&#252;pfte die SPD da an, wo 1933 ein brutales Ende gesetzt wurde. <strong>Die Sozialdemokratin Elisabeth Selbert k&#228;mpfte als eine der vier „M&#252;tter des Grundgesetzes“ im Parlamentarischen Rat</strong> &#8211; letztlich erfolgreich – vehement f&#252;r die Gleichberechtigung der Frau ohne Wenn und Aber. Mit der formellen Gr&#252;ndung der Bundesrepublik Deutschland wurde 1949 das Gleichberechtigungsgebot und Diskriminierungsverbot mit Artikel 3 geltendes Recht im westlichen Teil des Nachkriegsdeutschlands festgeschrieben, dessen Teilung immer tiefere Gr&#228;ben aufriss.</p>
<p>Auch in der DDR-Verfassung von 1949 war die Gleichberechtigung von Frauen und M&#228;nnern verankert, auch hier waren Lohngleichheit und der besondere Schutz von Frauen rechtlich geregelt. Aber in der Praxis ergaben sich f&#252;r die Frauen in Ost und West unterschiedliche Lebenswirklichkeiten. In der DDR galt das Leitbild der vollerwerbst&#228;tigen Frau, Kinderbetreuungseinrichtungen geh&#246;rten zu den staatlichen Aufgaben. Die Haus- und Familienarbeit blieb jedoch an den Frauen h&#228;ngen. Dennoch wirkt die hohe Erwerbsorientierung der Frauen in Ostdeutschland bis heute fort. 1972 wurde der Schwangerschaftsabbruch in der DDR liberalisiert, Verh&#252;tungsmittel wurden kostenlos abgegeben.</p>
<p>Im Westen dauerte der politische Kampf um die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs noch ein paar Jahre l&#228;nger. Hier hatte sich nach 1949 eher wieder die traditionelle Rolle der Frau und Mutter als Hausfrau und als Zuverdienerin etabliert. Damit geriet auch der Internationale Frauentag zwischen die ideologischen Fronten. In der DDR wurde er allj&#228;hrlich zum Rote-Nelken-Ritual, in der Bundesrepublik wurde er als „kommunistischer Feiertag“ vor&#252;bergehend aufgegeben. Seine Wiederbelebung kam von der internationalen Ebene mit dem Beschluss der UN, das Jahr 1975 zum „Jahr der Frau“ zu deklarieren, in dessen Folge der Internationale Frauentag 1977 offiziell zum Tag der Vereinen Nationen f&#252;r die Rechte der Frau und den Weltfrieden erkl&#228;rt wurde. 1978 griff auch die Sozialistische Internationale (SI) den Gedanken wieder auf. Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in der Bundesrepublik rief 1982 nach &#252;ber einem Jahrzehnt leidenschaftlicher Debatten im Rahmen der „neuen Frauenbewegung“ erstmals wieder zum Internationalen Frauentag als politischem Aktionstag auf.</p>
<p>Bl&#252;tezeiten der Frauen- und Gleichstellungspolitik in der Bundesrepublik ergaben sich immer dann, wenn die SPD Regierungsverantwortung trug und auch unter massivem St&#246;rfeuer der konservativen Opposition den Mut zu Paradigmenwechseln hatte. So in den 1970er Jahren, als sie das gesetzlich immer noch verankerte Leitbild der Hausfrauenehe abschaffte, das Namensrecht entr&#252;mpelte, im Scheidungsfall das Schuldprinzip durch das Zerr&#252;ttungsprinzip</p>
<p>ersetzte und die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruchs erk&#228;mpfte. Die rot-gr&#252;ne Bundesregierung machte sich ab 1998 erneut auf den Weg und bewirkte einen weiteren Paradigmenwechsel, der inzwischen zum Allgemeingut aller politischen Richtungen geworden ist: Ganztagsbetreuung von Kindern aller Altersstufen, ausgel&#246;st durch ein zun&#228;chst heftig umstrittenes Ganztagsschulprogramm mit F&#246;rdermitteln des Bundes.</p>
<p>Die Bundesregierung hat Gleichstellungspolitik zum Grundprinzip des Regierungshandelns gemacht. Ein wesentlicher Schritt war die Einf&#252;hrung des Gender Mainstreaming Prinzips in die Gesch&#228;ftsordnung und damit in die Praxis der Bundesregierung. Damit verpflichtete sich die Bundesregierung, in allen Politikfeldern zu pr&#252;fen, ob und wie sie dem Ziel der Geschlechtergerechtigkeit entsprechen kann. Dieses Prinzip erg&#228;nzt die immer noch notwendigen Frauenf&#246;rderma&#223;nahmen, es ist nicht etwa deren Ersatz, wie gern unterstellt wurde.</p>
<p>Weitere gleichstellungspolitische Erfolge waren z. B. das Bundesgleichstellungsgesetz, das Gewaltschutzschutzgesetz, das Teilzeit- und Befristungsgesetz und die rentenrechtliche Anerkennung von Erziehungszeiten sowie die rechtliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.</p>
<p>In der gro&#223;en Koalition wurden das von der SPD entwickelte Konzept des Elterngeldes und der Rechtsanspruch von Kindern auf Bildung und Betreuung ab dem ersten Geburtstag sowie, entsprechend den Vorgaben der Europ&#228;ischen Union, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz durchgesetzt. Nicht gelungen ist es bisher, ein Gleichstellungsgesetz f&#252;r die Privatwirtschaft auf den Weg zu bringen. Die freiwillige Vereinbarung von 2001 zwischen der Bundesregierung und den Wirtschaftsverb&#228;nden hat wie erwartet nicht zu mehr Frauen in F&#252;hrungspositionen gef&#252;hrt. Die schwarz-gelbe Koalition hat daraus nichts gelernt und weigert sich, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Damit tr&#228;gt sie dazu bei, dass Deutschland in Sachen Gleichberechtigung im europ&#228;ischen Vergleich immer mehr zur&#252;ckf&#228;llt: die inzwischen von vielen europ&#228;ischen L&#228;ndern nach dem Modell des sozialdemokratisch gepr&#228;gten Norwegen &#252;bernommene Verpflichtung zur 40-Prozent-Beteiligung von Frauen in Aufsichtsr&#228;ten wurde j&#252;ngst sogar vom Sarkozy-Frankreich beschlossen.</p>
<p>Die Zwischenbilanz zum 100. Internationalen Frauentag: Die SPD hat in zu wenigen Regierungsjahren viel erreicht, aber die gleichstellungspolitische Agenda ist noch l&#228;ngst nicht ersch&#246;pft.</p>
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		<title>Leiharbeit: IG Metall will gleichen Lohn erk&#228;mpfen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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Erstmals will eine Gewerkschaft bei Tarifverhandlungen f&#252;r einen branchenweit gleichen Lohn von Leiharbeitern und Stammbesch&#228;ftigten k&#228;mpfen. Bei der bevorstehenden Tarifrunde in der Stahlbranche sei das Prinzip &#8220;Gleiche Arbeit, gleiches Geld&#8221; ein &#8220;Kernanliegen der IG Metall&#8221;, sagte der nordrhein-westf&#228;lische IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard dem &#8220;Handelsblatt&#8221;.
&#8220;Jetzt ist es an der Zeit, dieses Thema konkret anzupacken&#8221;, sagte Burkhard. In der Stahlindustrie habe die IG Metall eine &#8220;Organisationsmacht, um das auch durchzusetzen&#8221;. Von den 85.000 Besch&#228;ftigten in der westdeutschen Stahlindustrie sind laut IG Metall 77.000 Mitglied in der Gewerkschaft, darunter auch Zeitarbeiter. Insgesamt besch&#228;ftigt die ...]]></description>
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<p><strong>Erstmals will eine Gewerkschaft bei Tarifverhandlungen f&#252;r einen branchenweit gleichen Lohn von Leiharbeitern und Stammbesch&#228;ftigten k&#228;mpfen. Bei der bevorstehenden Tarifrunde in der Stahlbranche sei das Prinzip &#8220;Gleiche Arbeit, gleiches Geld&#8221; ein &#8220;Kernanliegen der IG Metall&#8221;, sagte der nordrhein-westf&#228;lische IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard dem &#8220;Handelsblatt&#8221;.</strong></p>
<p>&#8220;Jetzt ist es an der Zeit, dieses Thema konkret anzupacken&#8221;, sagte Burkhard. In der Stahlindustrie habe die IG Metall eine &#8220;Organisationsmacht, um das auch durchzusetzen&#8221;. Von den 85.000 Besch&#228;ftigten in der westdeutschen Stahlindustrie sind laut IG Metall 77.000 Mitglied in der Gewerkschaft, darunter auch Zeitarbeiter. Insgesamt besch&#228;ftigt die westdeutsche Stahlindustrie rund 3000 Leiharbeiter.</p>
<p><strong>Gewerkschaften: &#8220;Wir wollen ein starkes Signal setzen&#8221;</strong></p>
<p>Die geplante Leiharbeiter-Regelung in einem Tarifvertrag w&#228;re eine bundesweite Premiere. Sie w&#252;rde erstmals s&#228;mtliche Firmen einer Branche verpflichten, ihren Leiharbeitskr&#228;ften eine Entlohnung zu garantieren, die &#252;ber bestehende Zeitarbeiter-Tarifvertr&#228;ge hinausgeht. &#8220;Wir wollen damit ein starkes Signal setzen, das durchaus auch &#252;ber Branchengrenzen hinaus wirken soll&#8221;, sagte Burkhard dem &#8220;Handelsblatt&#8221;.</p>
<p>Auch die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie m&#252;ssten wissen, dass die Gewerkschaft eine Lohnkonkurrenz zulasten von Stammbesch&#228;ftigten nicht auf Dauer tolerieren werde. In der Branche w&#252;rden manche Firmen bereits &#8220;den gesamten Aufschwung allein &#252;ber billige Leiharbeit&#8221; abdecken, kritisierte Burkhard.</p>
<p><strong>Kampf gegen ausufernde Leiharbeit ist &#8220;das Thema&#8221;</strong></p>
<p>Die IG Metall hatte in den 80er Jahren bereits den Einstieg in die 35-Stunden-Woche erk&#228;mpft. Heute sei der Kampf gegen die ausufernde Leiharbeit &#8220;das Thema&#8221;, sagte Burkhards Sprecher Wolfgang Nettelstroth. Den Arbeitgebern gehe es nicht mehr nur um Flexibilit&#228;t, sie wollten dauerhaft eine zweite Lohnlinie etablieren. Die IG Metall wolle diese Entwicklung stoppen und so auch &#8220;jungen Menschen mehr Sicherheit geben&#8221;.</p>
<p>&#8220;Zentrales Thema&#8221; der Stahl-Tarifverhandlungen, die am 6. September in Gelsenkirchen beginnen, sei die Forderung nach mehr Lohn, wie Nettelstroth sagte. Von den zunehmenden Profiten der Stahlunternehmen m&#252;ssten auch die Besch&#228;ftigten profitieren. Sie h&#228;tten in der Krise Lohnabschl&#228;ge von bis zu 30 Prozent hingenommen. Wie hoch die Forderung der IG Metall sein wird, will sie am Freitag bekannt geben. 2009 hatte sie 4,5 Prozent mehr Lohn gefordert und zwei Prozent mehr erreicht. &#8220;Jetzt sollten wir im Ergebnis dr&#252;ber liegen&#8221;, sagte Nettelstroth.</p>
<p>Quelle: <a href="http://wirtschaft.t-online.de/ig-metall-will-erstmals-gleichen-leiharbeiter-lohn-erkaempfen/id_42663220/index" target="_blank">T-Online vom 27.08.2010</a></p>
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		<title>F&#252;r einen Seniorenbeirat in Bitburg</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 07:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Heidi Studentkowski]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorenbeiträte]]></category>
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Quelle: www.welt.de
SPD Ortsverein stimmt in Jahreshauptversammlung f&#252;r die Einrichtung eines Seniorenbeirates
Ein erster Antrag auf Einrichtung eines Seniorenbeirates bei der Stadt Bitburg wurde bereits im Januar diesen Jahres von Ratsmitglied Stefan Garcon beim Herrn B&#252;rgermeister eingereicht, war Gegenstand einer ersten Besprechung im &#196;ltestenrat, fand aber auch schon Beachtung bei der Presse. Das Echo im Ausschuss war recht schwach bis ablehnend, man sprach sich allenfalls f&#252;r die Ernennung eines Seniorenbeauftragten aus. Damit war man in der SPD nicht zufrieden.
In der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins am 13.04.10 wurde der Antrag wieder eingereicht mit der ...]]></description>
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<div id="attachment_5984" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/02/senioren_wg.jpg"><img class="size-medium wp-image-5984" title="senioren_wg" src="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/02/senioren_wg-300x200.jpg" alt="Quelle: www.welt.de" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: www.welt.de</p></div>
<p>SPD Ortsverein stimmt in Jahreshauptversammlung f&#252;r die Einrichtung eines Seniorenbeirates</p>
<p>Ein erster Antrag auf Einrichtung eines Seniorenbeirates bei der Stadt Bitburg wurde bereits im Januar diesen Jahres von Ratsmitglied Stefan Garcon beim Herrn B&#252;rgermeister eingereicht, war Gegenstand einer ersten Besprechung im &#196;ltestenrat, fand aber auch schon Beachtung bei der Presse. Das Echo im Ausschuss war recht schwach bis ablehnend, man sprach sich allenfalls f&#252;r die Ernennung eines Seniorenbeauftragten aus. Damit war man in der SPD nicht zufrieden.</p>
<p>In der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins am 13.04.10 wurde der Antrag wieder eingereicht mit der Bitte, die Versammlung m&#246;ge dar&#252;ber abstimmen, um das Anliegen zu unterst&#252;tzen und den Rats– und Ausschussmitgliedern mehr Informationen zu geben. Man begr&#252;ndete den neuen Vorsto&#223; mit Materialien aus der BAGSO und von der Leitstelle &#8220;&#196;lter werden in Rheinland-Pfalz&#8221; beim Ministerium im Mainz.</p>
<p>Die Diskussion &#252;ber Antrag und Begr&#252;ndung offenbarte gro&#223;en Informationsbedarf, weshalb sich die Anwesenden f&#252;r die Erneuerung des Antrags mit dem Angebot einer Information an die Ratsmitglieder aussprachen.</p>
<p>Als Mitglied des Landesvorstands der SPD AG60plus, der sich schon seit Jahren, wie andere Seniorenorganisationen auch, um die Einrichtung weiterer Seniorenbeir&#228;te im Land bem&#252;ht, trug Heidi Studentkowski im nicht&#246;ffentlichen Teil der Sitzung des Hauptausschusses Informationen zum Thema Seniorenbeir&#228;te vor.</p>
<p><strong>Einleitung:</strong></p>
<p>Frau Prof. Dr. Ursula Lehr, die Bundesvorsitzende der BAGSO hat zum &#8220;Tag der &#228;lteren Generation&#8221; am 05.05.2010 gesagt: &#8220;Die Rolle, die &#228;ltere Menschen in unserer Gemeinschaft einnehmen, ist nicht, hinter dem Ofen zu sitzen und auf das Ende zu warten oder sich im Konsum- und Reiserausch zu ergehen. Vielmehr engagieren sie sich in ihren Familien, sie k&#252;mmern sich sowohl um ihre hochaltrigen pflegebed&#252;rftigen Eltern als auch um ihre Enkelkinder. Dar&#252;ber sind viele in den unterschiedlichsten Organisationen aktiv,&#8230;<br />
Es ist an der Zeit, dass ihr Beitrag f&#252;r unsere Gesellschaft gesehen und auch anerkannt wird.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/05/Aktive-Senioren_2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6544" title="Aktive Senioren_2" src="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/05/Aktive-Senioren_2-300x208.jpg" alt="Aktive Senioren_2" width="300" height="208" /></a>Noch deutlicher beschreibt Prof. Dieter Otten vom Forschungsprojekt 50+ die Situation. Schon sehr bald wird mehr als die H&#228;lfte der Deutschen &#252;ber 50 Jahre alt sein, und Deutschland wird unausweichlich zur Republik der &#196;lteren. Aber Menschen zwischen 50 und 70 sind heute nicht &#8220;alt&#8221;, es sind keine Methusalems, keine Alten im Sinne des Klischees, sondern Menschen mit Zukunft &#8211; das ist neu. Wir haben es zu tun mit einer neuen Mittelschicht &#228;lterer Erwachsener mit verbl&#252;ffendem Verhalten: gesund, fit, sexuell aktiv, partnerschaftlich motiviert, finanziell abgesichert und politisch engagiert. Ein radikaler Wandel von ungeheurem Ausma&#223; steht uns bevor. Experten sprechen von einer Kultur &#8211; Revolution des Alterns und meinen, dass die Menschen, die in jungen Jahren die kulturell- politischen Ver&#228;nderungen des 20. Jahrhunderts gepr&#228;gt haben, nun als &#196;ltere das Gleiche noch einmal tun werden.</p>
<p>Zur gesellschaftlichen Mehrheit avanciert, wird der Einfluss dieser Generation auf alle Lebensbereiche immens sein.</p>
<p><strong>Wie ver&#228;ndern diese Menschen das Alt &#8211; Sein bzw. Alt &#8211; Werden? Welche Konsequenzen hat diese Entwicklung f&#252;r die Gesellschaft insgesamt?</strong></p>
<p>Dasa auch die Kommunen sich diesen Fragen stellen m&#252;ssen, und zwar schnell, sollen einige Seiten aus dem Material der BAGSO verdeutlichen, weil zwar das Schlagwort &#8220;demografischer Wandel&#8221; allgemein bekannt ist und fast inflation&#228;r verwendet wird, aber nicht jedem vielleicht in der ganzen Dimension bewusst ist.</p>
<p>Dazu zeigte die Vortragende am Beamer Materialien der BAGSO und der Leitstelle &#8220;&#196;lter werden in Rheinland-Pfalz&#8221;. Diese verdeutlichten Sinn und Ziele von Seniorenr&#228;ten verschiedener Art. Sie machten aber auch mit Diagrammen und Kurven den dramatischen Wandel der Bev&#246;lkerungsstruktur bis 2050 sichtbar.</p>
<p><strong>Was bedeutet das f&#252;r die Kommunen?</strong></p>
<p>Auch wer in h&#246;herem Alter noch gut alleine zurecht kommt und noch kein Fall f&#252;rs <a href="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/05/Aktive-Senioren_1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6545" title="Aktive Senioren_1" src="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/05/Aktive-Senioren_1-300x265.jpg" alt="Aktive Senioren_1" width="300" height="265" /></a>Pflegeheim ist, kann aber gewissen Einschr&#228;nkungen unterliegen, die das allt&#228;gliche Leben erschweren: Mobilit&#228;t, Feinmotorik, Sensorik, Sensibilit&#228;t, Sehkraft und H&#246;rverm&#246;gen, Kraft und Ausdauer k&#246;nnen nachlassen.</p>
<p>F&#252;r die Kommune ergibt sich hier die Aufgabe einer &#8220;Pr&#228;ventiven Umweltgestaltung&#8221;. Es gilt, Barrieren zu erkennen, Stolpersteine – auch im &#252;bertragenen Sinn – auszur&#228;umen, aber auch eine Umwelt zu schaffen, die aktiviert und zu Aktivit&#228;ten anregt.</p>
<p>Umwelt – und Produktgestaltung m&#252;ssen sich dem demografischen Wandel anpassen.</p>
<p>Daraus ergeben sich die Handlungsperspektiven der Kommune, aber auch die Aktionsfelder von Seniorenr&#228;ten oder –beir&#228;ten:</p>
<p>Handlungsperspektiven sind:</p>
<ul>
<li>die Kommune als Motor einer aktiven Altenpolitik.</li>
<li>Infrastruktur f&#252;r ein aktives Alter</li>
<li>politische Partizipation</li>
<li>Wohnen und Wohnumfeld</li>
<li>Nachbarschaftshilfen und Dienstleistungen</li>
<li>Sport, Gesundheit, Pr&#228;vention</li>
<li>Bildung und Kultur</li>
</ul>
<p>Themen und Handlungsfelder von Seniorenbeir&#228;ten sind</p>
<ol>
<li>Kompetente und aktive &#228;ltere Menschen</li>
</ol>
<ul>
<li>freiwilliges Engagement (H&#228;user der Familie, SeniorTrainerInnen, Kultur, Nachbarschaftsinitiativen, Dorfgemeinschaft, Programm Aktiv im Alter)</li>
<li>Generationendialog (Schule, Kindergarten, Natur und Umwelt, Pflegeeinrichtungen, neue Technologien, etc.)</li>
<li>Wohnen im Alter</li>
<li>Gesundheitsvorsorge</li>
</ul>
<p>2.  Hilfe und Unterst&#252;tzung</p>
<ul>
<li>Sicherheit und Verbraucherschutz</li>
<li>Pflege und gesundheitliche Versorgung vor Ort</li>
<li>Infrastruktur, Mobilit&#228;t, Barrierefreiheit.</li>
</ul>
<p>Ein ganzes Paket von Beispielen zum Thema &#8220;Barrierefreiheit&#8221;, dem Motto des diesj&#228;hrigen Tages der &#228;lteren Generation, gibt Anregungen zur kritischen Betrachtung der Alltagsumwelt.</p>
<p>Was hierzu noch zu erg&#228;nzen w&#228;re, sind die Barrieren in den K&#246;pfen, z. B. bei Banken, die Kunden in einem bestimmten Alter keinen Kredit mehr gew&#228;hren au&#223;er mit immens hohen Risikoversicherungen, bei Post und &#228;hnlichen Dienstleistern, die unleserliche Formularvordrucke unterbreiten, bei &#196;rzten, die nur noch auf den Bildschirm und kaum noch auf den Patienten schauen, bei der Pharmaindustrie mit winzig bedruckten Beipackzetteln, schlecht zu teilenden Tabletten oder schwierig zu &#246;ffnenden Verpackungen, bei den Kommunen, die zu niedrige Parkb&#228;nke oder zu hohe und zu tiefe Hallenbestuhlungen anschaffen, bei Rampen, die gut gemeint sind, aber immer noch zu viel Steigung f&#252;r Rollst&#252;hle oder Kinderwagen haben, und vieles mehr.</p>
<p><strong>Seniorenbeir&#228;te in Rheinland–Pfalz:</strong></p>
<p>In unserem Land gibt es inzwischen &#252;ber 70 Seniorenbeir&#228;te bei den Kommunen und anderen Gebietsk&#246;rperschaften sowie bei den Kreisen. In der Eifel gibt es nur in Daun und Gerolstein einen Beirat bei der Kommune. Der Kreis Bitburg–Pr&#252;m hat einen Kreisseniorenbeirat eingerichtet, der bei der Kommunalwahl im letzten Jahr neu besetzt wurde.</p>
<p>&#220;ber den &#246;rtlichen Beir&#228;ten gibt es die Landesseniorenvertretung mit Sitz in Mainz. Diese hat gerade einen neuen Vorstand gew&#228;hlt. Bisher bestand der Vorstand aus je drei Vertretern der Pfalz, aus Rheinhessen und der Region Nord, zu der die ganze Region Trier geh&#246;rt. Zur Vollversammlung entsendet jeder Beirat je 2 Delegierte. Der Bezirk Nord war wegen der geringen Zahl von Beir&#228;ten zahlenm&#228;&#223;ig unterlegen, so dass nun nur noch 2 Vertreter aus dem n&#246;rdlichen Rheinland-Pfalz im Vorstand sind.</p>
<p>Die Einrichtung der gesetzlichen Vorgaben und Strukturen ist weit fortgeschritten: Die Grundlage bilden § 56a der GemO und § 49b der LKO.</p>
<p>Die Landesseniorenvertretung bem&#252;ht sich seit langem auf Druck der Mitgliederverb&#228;nde darum, aus der &#8220;kann&#8221; – Bestimmung eine &#8220;muss&#8221; – Bestimmung werden zu lassen, wie es ganz zu Anfang schon vorgesehen war.</p>
<p><strong>Wie entsteht ein Seniorenbeirat?</strong></p>
<p>Dazu gibt es keine einheitliche Antwort. Die Form der Beir&#228;te ist im ganzen Land sehr unterschiedlich von der Entstehung als e.V. &#252;ber ganz unabh&#228;ngige Seniorenr&#228;te, die aus bestimmten Interessengruppen entstanden sind bis hin zu den durch Gesetz &#8220;gebundenen&#8221; R&#228;ten, von denen hier die Rede ist. Eine klare Aussage vorweg, um Missverst&#228;ndnisse zu vermeiden: Auch diese &#8220;gebundenen&#8221; Beir&#228;te sind keine st&#228;dtischen Aussch&#252;sse, sondern geben sich eine eigene Satzung, die dann von Rat und B&#252;rgermeister beraten und beschlossen werden muss.</p>
<p>Als Beispiel wurde die Satzung des Seniorenbeirates der Stadt Koblenz vorgelegt, welche schon 1987 entstanden ist und 2008 zuletzt ge&#228;ndert worden ist.</p>
<p>Hier einige Beispiele verschiedenster Art, was Seniorenbeir&#228;te schon zu Stande gebracht oder initiiert haben:</p>
<ul>
<li>In Altenkirchen gibt es die Seniorenhilfe e.V., die es sich zum Ziel gesetzt hat, alten oder beeintr&#228;chtigten Menschen bei Problemen des Alltags zur Seite zu stehen, dies mit Satzung, geregelter Bezahlung, Versicherung f&#252;r die Helfer und einem eigenen B&#252;ro.</li>
<li>In Gerolstein ist der TV mit Vertretern des Seniorenbeirates auf Erkundung des Ortes gegangen, um Stolperfallen, Barrieren und &#196;rgernisse aufzusp&#252;ren.</li>
<li>In Ludwigshafen entsteht unter Mithilfe des Sozialdezernates ein &#8220;Kompetenzzentrum f&#252;r Senioren&#8221;, mit Seniorenradio, Café Click, eigenem B&#252;ro, Personal, das alles mitfinanziert aus EFRE–F&#246;rdermitteln</li>
<li>In Koblenz wurde eine gro&#223;angelegte Seniorenumfrage durchgef&#252;hrt unter dem Titel &#8220;Senioren sehen ihre Stadt&#8221;, welche zu vielen Verbesserungen f&#252;hrte</li>
<li>Die Seniorenorganisationen vermitteln Seminare zur Weiterbildung von Senioren, z.B. als Heimtester, Gro&#223;elternseminare mit dem sch&#246;nen Titel &#8220;Enkelkinder ohne Beipackzettel – Chancen, Risiken und Nebenwirkungen&#8221;.</li>
</ul>
<p>Es gibt Seminare vom Verbraucherschutz, vom Sportbund, vom Roten Kreuz, die f&#252;r die Ausbildung von Multiplikatoren gedacht sind, u.v.m.</p>
<p>Eine sehr n&#252;tzliche und leicht zu verwirklichende Initiative ist folgende: Senioren meiden oft lange Stadtg&#228;nge, weil sie nirgends einen Gelegenheit finden, wenn es Zeit f&#252;rs stille &#214;rtchen ist.</p>
<p>&#214;ffentliche Toiletten sind allzu oft indiskutabel, also trat man an Gesch&#228;fte, Cafés, Gastst&#228;tten heran, mit der Bitte, ein gr&#252;nes Schild &#8220;Das freundliche WC&#8221;</p>
<p>an den Eingang zu h&#228;ngen, und dann den Gang zur Toilette zu gestatten, ohne dass man gleich etwas verzehren muss.</p>
<p><strong>Die Liste ist lang und vielseitig.</strong></p>
<p>Schlusswort aus der Regierungserkl&#228;rung von Ministerin Malu Dreyer:</p>
<p>&#8220;Ziel der Landesregierung ist es, dass die gewonnene Lebenszeit mit einer guten Lebensqualit&#228;t einhergeht. Wir m&#246;chten, dass die Menschen im Alter gut leben in Rheinland–Pfalz&#8221; Und sicher m&#246;chte das auch jedes Ratsmitglied in Bitburg.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Materialien zum Thema:</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><a href="http://spdnet.sozi.info/rlp/bitpruem/bitburg/dl/Berlin_Landesseniorenraete_2010.pdf" target="_blank">Seniorenbeir&#228;te: Die Vertretung &#228;lterer B&#252;rger in L&#228;ndern und Kommunen</a></strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><a href="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/05/Seniorenumfrage-Seite-1.pdf" target="_blank">Seniorenumfrage</a></strong></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Druck machen f&#252;r Reformen am Arbeitsmarkt</title>
		<link>http://www.spd-eifelkreis.de/2010/04/druck-machen-fuer-reformen-am-arbeitsmarkt/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 07:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[AK`s]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptartikel]]></category>
		<category><![CDATA[AfA]]></category>
		<category><![CDATA[Ottmar Schreiner]]></category>
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© Henning Schacht
Die Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD hat ihre zentrale Stellung in der Partei gefestigt. Auf ihrer Bundeskonferenz in Potsdam beschloss die AfA wichtige Reformen f&#252;r den Arbeitsmarkt und best&#228;tigte Ottmar Schreiner mit 96,2 Prozent als Vorsitzenden.
Als &#8220;starke Herzkammer der SPD&#8221; nannte der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel in seinem Gru&#223;wort die AfA. Ein Trauerfall in der Familie hinderte ihn an der Teilnahme am Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft, die von Freitag bis Sonntag in Potsdam tagte.
Sommer: &#8220;Es geht um Zukunftsperspektiven&#8221;
Mit dabei waren unter anderem aber der stellvertretende SPD-Vorsitzende Olaf Scholz ...]]></description>
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<div id="attachment_6494" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/04/100417_afa_327x220.jpg"><img class="size-medium wp-image-6494" title="100417_afa_327x220" src="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/04/100417_afa_327x220-300x201.jpg" alt="© Henning Schacht" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">© Henning Schacht</p></div>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD hat ihre zentrale Stellung in der Partei gefestigt. Auf ihrer Bundeskonferenz in Potsdam beschloss die AfA wichtige Reformen f&#252;r den Arbeitsmarkt und best&#228;tigte Ottmar Schreiner mit 96,2 Prozent als Vorsitzenden.</p>
<p>Als &#8220;starke Herzkammer der SPD&#8221; nannte der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel in seinem Gru&#223;wort die AfA. Ein Trauerfall in der Familie hinderte ihn an der Teilnahme am Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft, die von Freitag bis Sonntag in Potsdam tagte.</p>
<p><strong>Sommer: &#8220;Es geht um Zukunftsperspektiven&#8221;</strong></p>
<p>Mit dabei waren unter anderem aber der stellvertretende SPD-Vorsitzende Olaf Scholz und der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes Michael Sommer, der eine &#8220;neue Ordnung&#8221; von Arbeit mit mehr Sicherheit f&#252;r Besch&#228;ftigte forderte. &#8220;Es geht auch darum, jungen Menschen eine Zukunftsperspektive zu geben, dass sie nicht von der Hand in den Mund und von heute auf morgen leben m&#252;ssen&#8221;, sagte Sommer. Der SPD bescheinigte er &#8220;Qualit&#228;t, geistige Potenz und die Chance&#8221;, wieder mehr Vertrauen bei den Arbeitnehmern zu gewinnen.</p>
<p><strong>Scholz: Das &#8220;Grundma&#223; an Menschenw&#252;rde&#8221;</strong></p>
<p>Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Scholz forderte mehr unbefristete Besch&#228;ftigung und einen fl&#228;chendeckenden Mindestlohn. Au&#223;erdem gehe es darum, die Tarifbindung in Deutschland wieder zu st&#228;rker. &#8220;Wir m&#252;ssen daf&#252;r sorgen, dass jemand, der arbeitet, auch seinen Lebensunterhalt selbst verdienen kann. Das ist das Grundma&#223; an Menschenw&#252;rde“, betonte Scholz.</p>
<p>Auch die AfA macht sich f&#252;r faire L&#246;hne stark und spricht sich in einem Beschluss f&#252;r einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro aus. Eine h&#246;here Tarifbindung will sie unter anderem durch eine vereinfachte Allgemeinverbindlichkeitserkl&#228;rung von Tarifvertr&#228;gen f&#246;rdern. F&#252;r Existenz sichernde Arbeit sollen zudem die Zumutbarkeitsregelungen f&#252;r Hartz IV-Empf&#228;nger ge&#228;ndert werden, demzufolge die Aufnahme von Besch&#228;ftigung nur dann zumutbar ist, wenn sie nach Tariflohn oder orts&#252;blichen Lohn bezahlt wird.</p>
<p><strong>&#8220;Paradigmenwechsel&#8221; mit Schreiner an der Spitze</strong></p>
<p>Zu den von der Arbeitsgemeinschaft vorgeschlagenen Reformen z&#228;hlt au&#223;erdem ein &#8220;Paradigmenwechsel&#8221; bei der aktiven Arbeitsf&#246;rderung: Einen h&#246;heren Stellenwert sollen etwa Ma&#223;nahmen beruflicher Weiterbildung mit l&#228;ngerer Ma&#223;nahmendauer bekommen. Zudem soll ein besonderer Schwerpunkt auf die Situation alleinerziehender Frauen gelegt werden und deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch bessere und mehr Kinderbetreuungsangebote erh&#246;ht werden.</p>
<p>Zus&#228;tzliche Verbesserungen f&#252;r den Bereich Rente k&#252;ndigte Ottmar Schreiner an. Hierzu werde die Partei in K&#252;rze Vorschl&#228;ge machen. &#8220;Wer Jahre und Jahrzehnte hart gearbeitet hat, der darf im Alter nicht abgeschoben werden&#8221;, forderte Schreiner. Am Samstag w&#228;hlten ihn die Delegierten des AfA-Bundeskongresse mit 96,2 Prozent erneut zu ihrem Vorsitzenden.</p>
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		<title>Kik-Besch&#228;ftigte klagen &#252;ber katastrophale Zust&#228;nde</title>
		<link>http://www.spd-eifelkreis.de/2010/04/kik-beschaeftigte-klagen-ueber-katastrophale-zustaende/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 10:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hauptartikel]]></category>
		<category><![CDATA[KiK]]></category>
		<category><![CDATA[Lohndumping]]></category>
		<category><![CDATA[NDR]]></category>

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Schlechte Bedingungen bim Textildiscounter Kik? (Foto: imago)
Kik setzt auf billig &#8211; offenbar auch bei Arbeitern in der Dritten Welt. Reporter des NDR-Magazins &#8220;Panorama&#8221; jedenfalls kommen nach monatelangen Recherchen zu dem Ergebnis: Die Textilkette h&#228;lt sich nicht an ihr Versprechen, die Produktionsbedingungen zu verbessern.
 &#8220;Code of Conduct&#8221;
Wenn Kik wegen Ausbeutung von Mitarbeitern kritisiert wird, verweist das Unternehmen auf den &#8220;Code of Conduct&#8221;, einen Verhaltenskodex f&#252;r Lieferanten aus L&#228;ndern wie Bangladesch. Der Kodex soll zum Beispiel Mindestl&#246;hne und das Verbot von Kinderarbeit garantieren.
&#8220;Panorama&#8221; untersuchte Arbeitsbedingungen
Doch nach Recherchen des NDR haben die N&#228;her ...]]></description>
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<div id="attachment_6440" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/04/KiK-Filiale.jpg"><img class="size-medium wp-image-6440" title="KiK Filiale" src="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/04/KiK-Filiale-300x151.jpg" alt="Schlechte Bedingungen bim Textildiscounter Kik? (Foto: imago)" width="300" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Schlechte Bedingungen bim Textildiscounter Kik? (Foto: imago)</p></div>
<p>Kik setzt auf billig &#8211; offenbar auch bei Arbeitern in der Dritten Welt. Reporter des NDR-Magazins &#8220;Panorama&#8221; jedenfalls kommen nach monatelangen Recherchen zu dem Ergebnis: Die Textilkette h&#228;lt sich nicht an ihr Versprechen, die Produktionsbedingungen zu verbessern.</p>
<p><strong> &#8220;Code of Conduct&#8221;</strong></p>
<p>Wenn Kik wegen Ausbeutung von Mitarbeitern kritisiert wird, verweist das Unternehmen auf den &#8220;Code of Conduct&#8221;, einen Verhaltenskodex f&#252;r Lieferanten aus L&#228;ndern wie Bangladesch. Der Kodex soll zum Beispiel Mindestl&#246;hne und das Verbot von Kinderarbeit garantieren.</p>
<p><strong>&#8220;Panorama&#8221; untersuchte Arbeitsbedingungen</strong></p>
<p>Doch nach Recherchen des NDR haben die N&#228;her in Bangladesch bislang offenbar nichts von den Versprechen. Das Magazin &#8220;Panorama&#8221; hat die Arbeitsbedingungen bei Kik und seinen Lieferanten &#252;ber drei Monate recherchiert &#8211; und kommt zu verheerenden Ergebnissen.</p>
<p><strong>N&#228;herinnen verdienen offenbar nur zwischen 20 und 35 Euro im Monat</strong></p>
<p>In der Reportage &#8220;Die Kik-Story&#8221;, die der NDR am Mittwochabend sendet, werden N&#228;herinnen gezeigt, die Produkte f&#252;r Kik anfertigen und zwischen 20 und 35 Euro im Monat verdienen. Sie klagen &#252;ber unbezahlte &#220;berstunden und Ausbeutung. Auf die &#8220;Panorama&#8221;-Frage, wie sie von dem Lohn leben k&#246;nne, sagt eine Arbeiterin: &#8220;Jeden Tag nur Reis und vielleicht alle zwei Monate ein H&#252;hnchen.&#8221;</p>
<p><strong>Arbeitsforscher: Trotz Verhaltenskodex &#228;ndert sich nichts</strong></p>
<p>Khorshed Alam, Arbeitsforscher in Bangladesch, erhebt in der Sendung schwere Vorw&#252;rfe gegen die Textilkette. Er hat die Bedingungen in 150 Textilfabriken des s&#252;dasiatischen Staates untersucht. Darunter auch Fabriken, die f&#252;r Kik produzieren. Alam sagt, der Verhaltenskodex diene dem Unternehmen nur zur Werbung und zur Imagepflege. An den katastrophalen Zust&#228;nden in den Fabriken habe sich nichts ge&#228;ndert. &#8220;Was Kik verspricht und was Kik dann tut, das hat kaum etwas miteinander zu tun&#8221;, sagt Alam dem NDR. Die Textilkette br&#252;ste sich in Bangladesch mit Wohlt&#228;tigkeitsaktionen &#8211; doch die Verantwortung f&#252;r die Arbeitsbedingungen &#8220;nimmt Kik nicht wahr&#8221;.</p>
<p><strong>Kik lehnt Stellungnahme ab</strong></p>
<p>Das Unternehmen, das zum Tengelmann-Konzern geh&#246;rt, wollte auf Anfrage von &#8220;Spiegel Online&#8221; &#8220;vor der Erstausstrahlung der Reportage keine Stellungnahme abgeben&#8221;. Man kenne den NDR-Beitrag noch nicht. Im September 2009 berichtete der &#8220;Spiegel&#8221; &#252;ber die Bedingungen, unter denen Kik in Bangladesch produzieren l&#228;sst. Laut der Kampagne f&#252;r saubere Kleidung spielen Discounter wie Kik und Lidl die Produzenten gegeneinander aus und dr&#252;cken so die Preise. NDR-Autor Christoph L&#252;tgert sagt, s&#228;mtliche Intervieww&#252;nsche seien von Kik abgelehnt worden. Zwar sei es ihm gelungen, den Kik-Gr&#252;nder Stefan Heinig mit seinen Recherchen zu konfrontieren. Doch der &#246;ffentlichkeitsscheue Unternehmer habe beim Treffen in einem D&#252;sseldorfer Hotel nur &#8220;kalt gel&#228;chelt&#8221; und eine Stellungnahme mit den Worten abgelehnt: &#8220;Ich wei&#223; schon, was Sie wollen. Das machen wir ein anderes Mal.&#8221; Dazu sei es aber nicht gekommen, sagt L&#252;tgert.</p>
<p><strong>Miese Methoden auch in Deutschland?</strong></p>
<p>Nicht nur in Bangladesch, auch in Deutschland haben die &#8220;Panorama&#8221;-Reporter f&#252;r den 35-min&#252;tigen Film recherchiert. Dabei haben sie unter anderem Ria Ehret interviewt. Sie hat laut eigenen Angaben viele Jahre die Kik-Filiale in Heppenheim geleitet &#8211; f&#252;r 700 Euro netto im Monat. Als sie mit Kollegen &#252;berlegt habe, einen Betriebsrat zu gr&#252;nden, sei nur wenige Tage sp&#228;ter die Unternehmensleitung aufgetaucht &#8211; und habe gleich eine komplett neue Mannschaft f&#252;r die Filiale mitgebracht, sagte Ehret &#8220;Panorama&#8221;. Kik hat gegen&#252;ber dem NDR alle Vorw&#252;rfe dementiert, wollte sich aber nicht im Detail dazu &#228;u&#223;ern.</p>
<p><strong>Ex-Manager kritisiert Kik-Gr&#252;nder Heinig</strong></p>
<p>Auch von einem ehemaligen Manager des Unternehmens kommt Kritik. Manfred Regenbrecht sagte &#8220;Panorama&#8221;, wenn jemand zu seiner Zeit bei Kik das Wort Betriebsrat in den Mund genommen hat, sei das &#8220;gleichzusetzen mit der K&#252;ndigung&#8221; gewesen. Unternehmensgr&#252;nder Heinig sei ein &#8220;Kostendr&#252;cker&#8221; &#8211; und &#8220;darauf auch richtig stolz&#8221;.</p>
<p>Quelle: T-Online vom 07.04.2010</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Materialien zum Thema</strong></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/i1m1QTA8lAY" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/i1m1QTA8lAY"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/omgNgqKfJJw" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/omgNgqKfJJw"></embed></object></p>
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		<title>Betriebsr&#228;te- und Gewerkschafterkonferenz im Live-Stream</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 12:22:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmar Gabriel]]></category>
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		<description><![CDATA[


Die Wirtschaftskrise gef&#228;hrdet viele Arbeitspl&#228;tze. Zwar zeigt sich der Arbeitsmarkt wegen der verbesserten M&#246;glichkeiten der Kurzarbeit noch robust. Aber: die Krise ist nicht vorbei. &#220;ber innovative L&#246;sungen f&#252;r den Erhalt von Arbeitspl&#228;tzen, f&#252;r die St&#228;rkung der Konjunktur, Investitionen und stabile &#246;ffentliche Haushalte diskutieren heute auf der SPD-Betriebsr&#228;te- und Gewerkschafterkonferenz in Bochum sozialdemokratische Spitzenpolitiker mit Arbeitnehmervertretern. SPD.de &#252;bertr&#228;gt die Konferenz live ab 12 Uhr.
Zum Livestream

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<p><a href="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/03/spd_fahne_290x390.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6356" title="spd_fahne_290x390" src="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/03/spd_fahne_290x390.jpg" alt="spd_fahne_290x390" width="290" height="390" /></a></p>
<p>Die Wirtschaftskrise gef&#228;hrdet viele Arbeitspl&#228;tze. Zwar zeigt sich der Arbeitsmarkt wegen der verbesserten M&#246;glichkeiten der Kurzarbeit noch robust. Aber: die Krise ist nicht vorbei. &#220;ber innovative L&#246;sungen f&#252;r den Erhalt von Arbeitspl&#228;tzen, f&#252;r die St&#228;rkung der Konjunktur, Investitionen und stabile &#246;ffentliche Haushalte diskutieren heute auf der SPD-Betriebsr&#228;te- und Gewerkschafterkonferenz in Bochum sozialdemokratische Spitzenpolitiker mit Arbeitnehmervertretern. SPD.de &#252;bertr&#228;gt die Konferenz live ab 12 Uhr.</p>
<p><a href="http://www.t88198792.de/spd/spd.html" target="_blank">Zum Livestream</a></p>
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		<title>Mindestlohn sichert Arbeit</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 05:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmar Gabriel]]></category>
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		<description><![CDATA[

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat die Bundesregierung gewarnt, durch ihre Blockade eines gesetzlichen Mindestlohns Arbeitspl&#228;tze zu gef&#228;hrden. Mit der Freiz&#252;gigkeit f&#252;r Arbeitnehmer in der EU drohe im kommenden Jahr eine Lohnspirale nach unten.
Schon jetzt w&#252;rden wegen des Fehlens eines gesetzlichen Mindestlohns mehr Arbeitspl&#228;tze vernichtet als im Niedriglohnsektor geschaffen w&#252;rden, sagte Gabriel im Interview mit dem Donaukurier (Mittwoch). Denn Unternehmen und Handwerksbetriebe, die &#8220;normale L&#246;hne&#8221; zahlen, w&#252;rden von anderen Unternehmen aus dem Gesch&#228;ft gedr&#228;ngt, die ihre &#8220;Armutsl&#246;hne&#8221; durch erg&#228;nzende Hartz IV-Leistungen vom Staat subventionieren lie&#223;en.
Wettbewerb um den billigsten Lohn droht
&#8220;Herr R&#252;ttgers ...]]></description>
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<p><a href="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/01/gabriel_bleicker_290x390.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-5622" title="gabriel_bleicker_290x390" src="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/01/gabriel_bleicker_290x390.jpg" alt="gabriel_bleicker_290x390" width="290" height="390" /></a>Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat die Bundesregierung gewarnt, durch ihre Blockade eines gesetzlichen Mindestlohns Arbeitspl&#228;tze zu gef&#228;hrden. Mit der Freiz&#252;gigkeit f&#252;r Arbeitnehmer in der EU drohe im kommenden Jahr eine Lohnspirale nach unten.</p>
<p>Schon jetzt w&#252;rden wegen des Fehlens eines gesetzlichen Mindestlohns mehr Arbeitspl&#228;tze vernichtet als im Niedriglohnsektor geschaffen w&#252;rden, sagte Gabriel im <span style="color: #ff0000;"><strong><a href="http://www.sigmar-gabriel.de/Interviews/details/100317_donaukurier.html?pg=1" target="_blank">Interview mit dem Donaukurier</a></strong></span> (Mittwoch). Denn Unternehmen und Handwerksbetriebe, die &#8220;normale L&#246;hne&#8221; zahlen, w&#252;rden von anderen Unternehmen aus dem Gesch&#228;ft gedr&#228;ngt, die ihre &#8220;Armutsl&#246;hne&#8221; durch erg&#228;nzende Hartz IV-Leistungen vom Staat subventionieren lie&#223;en.</p>
<p><strong>Wettbewerb um den billigsten Lohn droht</strong></p>
<p>&#8220;Herr R&#252;ttgers und die CDU wollen diesen Wahnsinn noch auch ausbauen&#8221;, kritisierte der SPD-Vorsitzende und warnte vor einer fortgesetzten Lohnspirale nach unten. Hintergrund ist die weitgehende Arbeitnehmerfreiz&#252;gigkeit in der EU auch f&#252;r die neuen Beitrittsstaaten in Osteuropa, die zum 1. Mai 2011 umgesetzt wird. Zu erwarten ist dann ein scharfer Wettbewerb um die niedrigsten L&#246;hne. Viele Arbeitspl&#228;tze in Deutschland w&#252;rden dann vernichtet, &#8220;weil nicht um Qualit&#228;t, sondern um den billigsten Lohn konkurriert wird&#8221;, skizzierte Gabriel die Lage.</p>
<p>&#8220;Das m&#252;ssen wir mit einem Mindestlohn verhindern.&#8221; SPD und Gewerkschaften fordern eine verbindliche Lohnuntergrenze von 8,50 Euro.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Materialien zum Thema</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><a href="http://www.spd.de/de/pdf/100315_beschluss_arbeitsmarkt.pdf" target="_blank">SPD-Pr&#228;sidiumsbeschluss: &#8220;Fairness auf dem Arbeitsmarkt. Begrenzung der Leiharbeit &#8211; Mehr Mitbestimmung &#8211; Mindestl&#246;hne &#8211; Sozialer Arbeitsmarkt&#8221; [PDF, 100,8 kB]</a></strong></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mindestlohn ist wichtigstes Instrument gegen Lohndumping</title>
		<link>http://www.spd-eifelkreis.de/2010/02/mindestlohn-ist-wichtigstes-instrument-gegen-lohndumping/</link>
		<comments>http://www.spd-eifelkreis.de/2010/02/mindestlohn-ist-wichtigstes-instrument-gegen-lohndumping/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 20:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[AK`s]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[AfA]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Landeskonferenz]]></category>
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„Rheinland-Pfalz hat die dritth&#246;chste &#246;ffentliche Investitionsquote und den zweitniedrigsten Gewerbesteuerhebesatz bundesweit. Bei der Besch&#228;ftigung z&#228;hlen wir mit zu den erfolgreichsten L&#228;ndern: Die Arbeitslosenquote ist eine der niedrigsten – Das zeigt: Der von uns eingeschlagene Weg ist erfolgreich. Gute Wirtschaftspolitik muss mit sozialer Gerechtigkeit verkn&#252;pft sein.“ Das sagte SPD-Landesvorsitzender Kurt Beck, Ministerpr&#228;sident, bei der heutigen Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Arbeitnehmerfragen (AfA) Rheinland-Pfalz.
Alfred Klingel, AfA-Landesvorsitzender, der sich den Delegierten erneut zur Wahl stellte, begr&#252;&#223;te neben Kurt Beck auch den Bundesvorsitzenden der AfA, Ottmar Schreiner, MdB, am Flughafen Hahn. Auf der Tagesordnung standen ...]]></description>
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<p>„Rheinland-Pfalz hat die dritth&#246;chste &#246;ffentliche Investitionsquote und den <a href="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/02/157.JPG"><img class="alignright size-medium wp-image-6168" title="Beck bei AfA LK 2010" src="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2010/02/157-184x275.jpg" alt="Beck bei AfA LK 2010" width="184" height="275" /></a>zweitniedrigsten Gewerbesteuerhebesatz bundesweit. Bei der Besch&#228;ftigung z&#228;hlen wir mit zu den erfolgreichsten L&#228;ndern: Die Arbeitslosenquote ist eine der niedrigsten – Das zeigt: Der von uns eingeschlagene Weg ist erfolgreich. Gute Wirtschaftspolitik muss mit sozialer Gerechtigkeit verkn&#252;pft sein.“ Das sagte SPD-Landesvorsitzender Kurt Beck, Ministerpr&#228;sident, bei der heutigen Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Arbeitnehmerfragen (AfA) Rheinland-Pfalz.</p>
<p>Alfred Klingel, AfA-Landesvorsitzender, der sich den Delegierten erneut zur Wahl stellte, begr&#252;&#223;te neben Kurt Beck auch den Bundesvorsitzenden der AfA, Ottmar Schreiner, MdB, am Flughafen Hahn. Auf der Tagesordnung standen die Wahlen zum Landesvorstand und die Bestimmung der Bundesdelegierten.</p>
<p>Beck kritisierte in seiner Rede die Diffamierung von Hartz IV-Empf&#228;ngerinnen und Empf&#228;ngern in der aktuellen Debatte: „Die Sozialstaatsdebatte ist eine Sozialabbau-Debatte. Der Sozialstaat dient als Ausgleich von Benachteiligung. Die Mehrzahl der Menschen ohne Arbeit hat Jahre lang in die Steuer- und Versicherungssysteme eingezahlt“, unterstrich Beck. Es sei eines Sozialstaates nicht w&#252;rdig, dass Menschen, die Hilfe br&#228;uchten, im Stich gelassen w&#252;rden. Statt &#252;ber die H&#246;he von Hartz IV zu diskutieren, m&#252;sse &#252;ber die Chancen der Integration auf dem Arbeitsmarkt zu fairen L&#246;hnen diskutiert werden: „Der Mindestlohn ist und bleibt das wichtigste Instrument gegen Lohndumping“, so Beck.</p>
<p>Als eine der gro&#223;en Zukunftsaufgaben nannte Beck die Sicherung des Fachkr&#228;ftebedarfs, die die Landesregierung mit einer Kampagne zur Fachkr&#228;ftesicherung angehen werde. „Das bedeutet: Bildungschancen f&#252;r alle, unabh&#228;ngig von Herkunft und Geldbeutel.“ Als Beispiele nannte Beck den ab August kostenlosen Kindergartenbesuch f&#252;r Zweij&#228;hrige, die Ganztagsangebote der Schulen und das geb&#252;hrenfreie Erststudium in Rheinland-Pfalz.</p>
<p>Weiterhin m&#252;sse man alle erwerbsf&#228;higen Menschen in den Arbeitsmarkt einbinden. Dies bedeute eine gezielte Unterst&#252;tzung f&#252;r Berufsr&#252;ckkehrerinnen, &#228;ltere Menschen, Langzeitarbeitslose, einfach Qualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund. Dazu geh&#246;re auch, dass die Bildungswege offen und das Bildungssystem durchl&#228;ssig sei. „Das gew&#228;hrleisten wir durch die Novellierung des Hochschulgesetztes“. Weitere Faktoren seien eine gute Erstausbildung und die Option zur Weiterbildung im sp&#228;teren Berufsleben ebenso wie die St&#228;rkung der Kooperation von Wirtschaft und Forschung.</p>
<p><strong>Impessionen von der SPD AfA-Landeskonferenz</strong></p>
<div class="flickr-photos"><a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="http://www.spd-eifelkreis.de/photo/4396167078/spd-afa-landeskonferenz-2010-spd-afa-landeskonferenz-2010.html" rel="album-72157623528136342" id="photo-4396167078" title="SPD AfA-Landeskonferenz 2010"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4052/4396167078_03d4ac724c_s.jpg" width="75" height="75" alt="SPD AfA-Landeskonferenz 2010" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="http://www.spd-eifelkreis.de/photo/4395400315/spd-afa-landeskonferenz-2010-spd-afa-landeskonferenz-2010.html" rel="album-72157623528136342" id="photo-4395400315" title="SPD AfA-Landeskonferenz 2010"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2754/4395400315_5f6bb7a00b_s.jpg" width="75" height="75" alt="SPD AfA-Landeskonferenz 2010" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" href="http://www.spd-eifelkreis.de/photo/4396170380/spd-afa-landeskonferenz-2010-spd-afa-landeskonferenz-2010.html" rel="album-72157623528136342" id="photo-4396170380" 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		<title>Von der Leyen muss Kurzarbeit sichern</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 06:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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© Thomas Imo, Photothek
Die Arbeitslosigkeit ist im Februar nur gering angestiegen – vor allem Dank der Kurzarbeit, wie die Arbeitsagentur (BA) betont. Entwarnung wollen die Experten aber nicht geben. Dennoch wollen Teile der Union das bew&#228;hrte Instrument auslaufen lassen. Die Regierung m&#252;sse entschlossen handeln und Planungssicherheit schaffen, macht Andrea Nahles Druck.
Mit einem Anstieg von 26.000 erh&#246;hte sich im Februar die Zahl der Arbeitslosen auf jetzt 3,643 Millionen nur geringf&#252;gig. Vor allem die Nutzung der Kurzarbeit habe die Lage stabilisiert, so die Analyse der Bundesagentur f&#252;r Arbeit, die am Donnerstag die ...]]></description>
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<div id="attachment_5083" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2009/11/nahles_frankfurt_imo_01_327.jpg"><img class="size-medium wp-image-5083" title="nahles_frankfurt_imo_01_327" src="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2009/11/nahles_frankfurt_imo_01_327-300x201.jpg" alt="© Thomas Imo, Photothek" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">© Thomas Imo, Photothek</p></div>
<p>Die Arbeitslosigkeit ist im Februar nur gering angestiegen – vor allem Dank der Kurzarbeit, wie die Arbeitsagentur (BA) betont. Entwarnung wollen die Experten aber nicht geben. Dennoch wollen Teile der Union das bew&#228;hrte Instrument auslaufen lassen. Die Regierung m&#252;sse entschlossen handeln und Planungssicherheit schaffen, macht Andrea Nahles Druck.</p>
<p>Mit einem Anstieg von 26.000 erh&#246;hte sich im Februar die Zahl der Arbeitslosen auf jetzt 3,643 Millionen nur geringf&#252;gig. Vor allem die Nutzung der Kurzarbeit habe die Lage stabilisiert, so die Analyse der Bundesagentur f&#252;r Arbeit, die am Donnerstag die aktuellen Daten vorlegte. Grund f&#252;r eine Entwarnung am Arbeitsmarkt sehen die Fachleute der BA indes nicht.</p>
<p>Dennoch ist die Union uneins, ob das bew&#228;hrte Instrument der Kurzarbeit fortgesetzt werden soll: Arbeitsministerin Ursula von der Leyen ist zwar daf&#252;r, Haushaltspolitiker in der Union sind aber eher anderer Meinung.</p>
<p><strong>Planungssicherheit schaffen, Vermittlerstellen freigeben</strong></p>
<p>Notwendig sei jetzt aber Planungssicherheit, betonte SPD-Generalsekret&#228;rin Andrea Nahles in der ARD und forderte, insbesondere auch die Tarifeinigung in der Metallbranche zu unterst&#252;tzen. Die Fortsetzung der von Olaf Scholz geschaffenen Kurzarbeit-Regelungen k&#246;nnte die Besch&#228;ftigung stabilisieren.</p>
<p>Zus&#228;tzlich forderte Nahles die Bundesregierung auf, alle Vermittlerstellen, die Scholz noch als Arbeitsminister zus&#228;tzlich zur Verf&#252;gung gestellt hatte, auch einzusetzen. 3.200 von insgesamt 10.000 &#8220;werden momentan nicht freigegeben von der Regierung, obwohl die Arbeitslosenzahlen steigen&#8221;, kritisierte die Sozialdemokratin. Dies sei aber n&#246;tig, um Arbeitslose optimal betreuen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Gefordert sei nun &#8220;eine klare Ansage von Frau von der Leyen&#8221; f&#252;r die Fortsetzung der Kurzarbeit als &#8220;eines der wesentlichen Instrumente zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit in diesem Land&#8221;, so Nahles.</p>
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		<title>Ich begr&#252;&#223;e das Eintreten von Lidl f&#252;r Mindestlohn</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 08:48:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
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Jochen Hartloff - Fraktionsvorsitzender SPD-RLP
„Wir begr&#252;&#223;en und unterst&#252;tzen es, wenn sich Lidl f&#252;r einen Mindestlohn im Einzelhandel einsetzt“, so der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Jochen Hartloff. Man m&#252;sse dahin kommen, dass es selbstverst&#228;ndlich sei, von seinem Einkommen leben zu k&#246;nnen – und dazu nicht auf erg&#228;nzende Leistungen des Staates angewiesen sein muss. „Was wir daf&#252;r brauchen, ist ein gesetzlicher Mindestlohn: Wer Vollzeit arbeitet, muss damit ein Einkommen erzielen, mit dem er oder sie oberhalb des Leistungsniveaus der Grundsicherung f&#252;r Arbeitssuchende ist.“
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<div id="attachment_2571" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2009/06/jochen-hartloff-fraktionsvorsitzender.jpg"><img class="size-full wp-image-2571" title="jochen-hartloff-fraktionsvorsitzender" src="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2009/06/jochen-hartloff-fraktionsvorsitzender.jpg" alt="Jochen Hartloff - Fraktionsvorsitzender SPD-RLP" width="150" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Jochen Hartloff - Fraktionsvorsitzender SPD-RLP</p></div>
<p>„Wir begr&#252;&#223;en und unterst&#252;tzen es, wenn sich Lidl f&#252;r einen Mindestlohn im Einzelhandel einsetzt“, so der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Jochen Hartloff. Man m&#252;sse dahin kommen, dass es selbstverst&#228;ndlich sei, von seinem Einkommen leben zu k&#246;nnen – und dazu nicht auf erg&#228;nzende Leistungen des Staates angewiesen sein muss. „Was wir daf&#252;r brauchen, ist ein gesetzlicher Mindestlohn: Wer Vollzeit arbeitet, muss damit ein Einkommen erzielen, mit dem er oder sie oberhalb des Leistungsniveaus der Grundsicherung f&#252;r Arbeitssuchende ist.“</p>
<p>Es gibt mittlerweile 1,4 Millionen Menschen in Deutschland, die Vollzeit arbeiten, aber davon nicht leben k&#246;nnen, weil sie Niedrigl&#246;hne beziehen. Derzeit subventioniert der Staat durch erg&#228;nzende Leistungen dauerhaft auch Dumpingl&#246;hne, so dass die Anreize f&#252;r Unternehmen, angemessene L&#246;hne zu zahlen, in ihr Gegenteil verkehrt werden. Dadurch wird der Wettbewerb zulasten der Besch&#228;ftigten verzerrt.</p>
<p>„Man sieht an den Aussagen von Lidl, wie weit die uns&#228;glichen &#196;u&#223;erungen von Herrn Westerwelle &#252;ber ‚sp&#228;tr&#246;mische Dekadenz’ in Bezug auf Hartz-IV-Empf&#228;nger von der Realit&#228;t in Deutschland entfernt sind. H&#246;heres Einkommen durch Arbeit als durch Sozialleistungen muss sichergestellt werden, aber nicht so, wie Westerwelle und sein Generalsekret&#228;r Lindner es umsetzen wollen, n&#228;mlich durch ein Absenken der Mindests&#228;tze der Hilfeleistungen f&#252;r Menschen in Not. Hier hat das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zur Berechnung der Hartz-IV-Regelleistungen eine deutliche Sprache gesprochen und klargestellt, dass die von unserem Grundgesetz garantierte Menschenw&#252;rde ein Existenzminimum gerade f&#252;r Kinder notwendig macht.</p>
<p>Westerwelle betreibt ein durchsichtiges Spiel der Polarisierung in marktschreierischer Weise, um gegen sinkende Umfragewerte angesichts der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen anzuk&#228;mpfen. Mit der L&#246;sung gesellschaftspolitischer Probleme hat das nichts zu tun.“</p>
<p>Dabei zeige das Eintreten von Lidl f&#252;r einen Mindestlohn im Einzelhandel doch sehr deutlich, dass unternehmerische und wirtschaftliche Interessen sich sehr gut mit einem Mindestlohn vereinbaren lie&#223;en. „Das sollten auch CDU und FDP endlich erkennen“, so Hartloff.</p>
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