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	<title>SPD Eifelkreis Bitburg-Prüm &#187; Presse</title>
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	<description>Die SPD stellt sich im Eifelkreis vor. Erfahren Sie mehr über unsere politische Arbeit.</description>
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		<title>Auf der Suche nach dem richtigen Weg</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 19:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[SPD News]]></category>

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Wo geht die Reise hin f&#252;r die Verbandsgemeinden im Eifelkreis in Sachen Kommunalreform? Die Uhr tickt: Ende Juni endet die Frist f&#252;r freiwillige Zusammenschl&#252;sse. Auf eine gemeinsame Linie haben sich die Verbandsgemeinden bislang noch nicht verst&#228;ndigen k&#246;nnen &#8211; und auch bei den Parteien ist eine einheitliche Position nicht auszumachen.
Bitburg/Pr&#252;m. Wer soll da noch durchblicken? Nimmt man die Beschl&#252;sse, die die Verbandsgemeinden im Eifelkreis Bitburg-Pr&#252;m in den vergangenen Wochen und Monaten zum Thema Kommunalreform getroffen haben, ergibt sich ein arg diffuses Bild: Eine einheitliche Linie jedenfalls gibt es unter den Kommunen ...]]></description>
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<p><strong>Wo geht die Reise hin f&#252;r die Verbandsgemeinden im Eifelkreis in Sachen Kommunalreform? Die Uhr tickt: Ende Juni endet die Frist f&#252;r freiwillige Zusammenschl&#252;sse. Auf eine gemeinsame Linie haben sich die Verbandsgemeinden bislang noch nicht verst&#228;ndigen k&#246;nnen &#8211; und auch bei den Parteien ist eine einheitliche Position nicht auszumachen.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #888888;">Bitburg/Pr&#252;m</span></strong>. Wer soll da noch durchblicken? Nimmt man die Beschl&#252;sse, die die Verbandsgemeinden im Eifelkreis Bitburg-Pr&#252;m in den vergangenen Wochen und Monaten zum Thema Kommunalreform getroffen haben, ergibt sich ein arg diffuses Bild: Eine einheitliche Linie jedenfalls gibt es unter den Kommunen im Eifelkreis nicht (siehe Extra). Dabei dr&#228;ngt die Zeit: Nur noch bis Ende Juni l&#228;uft die Freiwilligkeitsphase, in der das Land die Fusion von Verbandsgemeinden mit einer Pr&#228;mie vers&#252;&#223;t. Ob es dazu im Eifelkreis allerdings kommt, ist nicht nur angesichts der unterschiedlichen Vorstellungen der Verbandsgemeinden fraglich &#8211; auch die in den VG-R&#228;ten vertretenen Parteien und Gruppierungen im Kreis k&#246;nnen sich offenbar nicht auf gemeinsame Positionen verst&#228;ndigen.</p>
<p>Immerhin: Verbands&#252;bergreifend scheint es bei der SPD viel Sympathie f&#252;r den Vorschlag von Josef Junk, SPD-B&#252;rgermeister der VG Bitburg-Land, zu geben: Er pl&#228;diert daf&#252;r, dass die Altkreise Bitburg und Pr&#252;m jeweils eine VG bilden (der TV berichtete). Sein Vorsto&#223; fand zumindest k&#252;rzlich bei einem Treffen von SPD-Vertretern aus den Gemeindeverb&#228;nden Irrel, Neuerburg und Bitburg-Land Anklang: Mit dieser &#8220;gro&#223;en L&#246;sung&#8221; k&#246;nne am meisten Geld gespart werden &#8211; allein bei den B&#252;rgermeistern 400 000 Euro j&#228;hrlich. &#8220;Die SPD will eine gute Infrastruktur f&#252;r die B&#252;rger erhalten: Schulen, bei denen nicht der Putz von den W&#228;nden f&#228;llt, Wander- und Radwege f&#252;r die Touristen und f&#252;r die B&#252;rger, wir wollen das Hallenbad erhalten, die Feuerwehren, die Kinderg&#228;rten &#8211; und das alles wird nicht gehen, wenn wir uns eine teure Verwaltung leisten&#8221;, hei&#223;t es in einer gemeinsamen Presseerkl&#228;rung. Ob die von Junk vorgeschlagene L&#246;sung allerdings auch zur Position der Kreis-SPD wird, soll sich bei einer Klausurtagung am 14. Januar herausstellen: &#8220;Wir werden versuchen, uns dort auf eine gemeinsame Linie beim Thema Kommunalreform zu verst&#228;ndigen&#8221;, sagt Monika Fink, SPD-Kreisvorsitzende.</p>
<p>Einen anderen Ansatz verfolgt dagegen die Kreis-CDU: Kreis chef Michael Billen ist von der von Junk ins Spiel gebrachten gro&#223;en L&#246;sung nicht &#252;berzeugt: &#8220;Das werden dann arme, gro&#223;e und verschuldete Verbandsgemeinden&#8221;, sagt er. Die CDU halte von der Kommunalreform in der jetzigen Ausgestaltung gar nichts. &#8220;Der Kreisvorstand der CDU vertritt die Auffassung, dass die Reform so, wie sie jetzt l&#228;uft, keinen Sinn macht&#8221;, sagt Billen. Die Reform setze am falschen Ende an: Stattdessen m&#252;sse zun&#228;chst eine Aufgabendarstellung gemacht und dar&#252;ber diskutiert werden, ob einige Aufgaben nicht auf andere Verwaltungsebenen &#252;bertragen werden k&#246;nnten und so auf ganze Beh&#246;rden verzichtet werden k&#246;nne. &#8220;Wer Geld sparen will, muss die Verwaltungskosten zur&#252;ckfahren&#8221;, betont der CDU-Kreisvorsitzende.</p>
<p><strong>KOMMUNAL Refom</strong></p>
<p>Eine &#228;hnliche Herangehensweise scheint es auch bei der Kreis-FWG zu geben: &#8220;Wir untersuchen Aufgaben und Zust&#228;ndigkeiten und suchen nach Synergieeffekten&#8221;, sagt Rudolf Rinnen, FWG-Kreisvorsitzender. Es gehe darum, zu pr&#252;fen, ob Aufgaben an anderer Stelle besser erledigt werden k&#246;nnten als bislang. &#8220;Wir m&#252;ssen uns auch bei der Kommunalreform am Kunden orientieren und nicht an unserem politischen Denken&#8221;, sagt Rinnen, &#8220;und der Kunde ist der B&#252;rger.&#8221;</p>
<p>Und dieser sollte laut Ansicht der Kreis-Gr&#252;nen bei der Kommunalreform mehr Einfluss bekommen: &#8220;Grunds&#228;tzlich sind wir der Auffassung, dass die B&#252;rger bei der Kommunalreform st&#228;rker miteinbezogen werden sollten&#8221;, sagt Kreischef Helmut Fink. Eine gemeinsame, verbands&#252;bergreifende Position der Kreis-Gr&#252;nen zum Thema Kommunalreform gebe es allerdings nicht, r&#228;umt er ein: Diese solle jedoch bei einer Mitgliederversammlung im Februar entwickelt werden. Eine Tendenz gebe es jedoch, erkl&#228;rt Fink: &#8220;Wir sehen grunds&#228;tzlich, dass wir im Kreis mit zwei oder drei Verbandsgemeinden locker hinkommen m&#252;ssten.&#8221;</p>
<p>Die Kreis-FDP dagegen hat kein Bestreben, sich auf eine einheitliche Linie zu verst&#228;ndigen: &#8220;Wir werden vonseiten der Kreis-FDP keine Vorgaben machen, wie sich Mitglieder von uns in den Verbandsgemeinder&#228;ten zu verhalten haben&#8221;, sagt der FDP-Kreisvorsitzende G&#252;nther Eichertz. Er sehe allerdings keinen Sinn darin, &#8220;jetzt eine Kleckerrefom durchzuziehen, bei der nur zwei bis drei Orte von A nach B verschoben werden&#8221;. Ziel m&#252;sse es sein, dass eine Reform sp&#252;rbare finanzielle Vorteile bringe.</p>
<p><em><strong>Extra</strong></em></p>
<p>Der Irreler VG-Rat hat der von der VG Neuerburg vorgeschlagenen Dreierfusion mit Irrel, Neuerburg und Arzfeld eine Absage erteilt. Irrel h&#228;tte einer Aufsplittung der Verbandsgemeinde Neuerburg den Vorzug gegeben, bei der die s&#252;dlichen Gemeinden zur VG Irrel und die n&#246;rdlichen Gemeinden zur VG Arzfeld gehen w&#252;rden. Das allerdings wird von der VG Neuerburg abgelehnt. W&#228;hrend Irrel nun Gespr&#228;che mit Bitburg-Land sucht, hat sich der VG-Rat Neuerburg entschieden, offizielle Gespr&#228;che nur noch mit Arzfeld und Bitburg-Land zu f&#252;hren. Arzfeld wiederum spricht zumindest offiziell mit niemandem &#252;ber eine Fusion beziehungsweise neue Gebietsaufteilungen &#8211; es gibt keinen entsprechenden Ratsbeschluss. Bitburg-Land dagegen gibt sich in alle Richtungen gespr&#228;chsbereit &#8211; auch in Richtung Speicher, doch Speicher will eigentlich mit niemandem reden und wenn doch, dann soll es nur darum gehen, dass die Nachbarverbandsgemeinden Orte abgeben. Lediglich in Kyllburg hat sich der VG-Rat nach einem zuvor durchgef&#252;hrten B&#252;rgervotum daf&#252;r ausgesprochen, dass Fusionsgespr&#228;che mit der VG Bitburg-Land aufgenommen werden.</p>
<p>Quelle: Trierischer Volksfreund &#8211; Onlineausgabe vom 08.01.2012</p>
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		<title>Zu den erneuten &#196;u&#223;erungen des Landrats von Bitburg-Pr&#252;m im Trierischen Volksfreund erkl&#228;rt der Sprecher des Ministeriums des Innern, f&#252;r Sport und Infrastruktur, Eric Schaefer:</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 18:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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Die Reaktion von Landrat Streit schie&#223;t &#252;ber das Ziel hinaus. Auch das Land sieht die Probleme im Busbereich. Dem Landrat m&#252;sste aber bekannt sein, dass entsprechende Gespr&#228;che zwischen dem Land, den Verkehrsverb&#252;nden und dem Zweckverband SPNV bereits laufen. Mehr Sachlichkeit t&#228;te daher der Debatte sicherlich gut.
Zur Verdeutlichung der Tatsachen: Die origin&#228;re Zust&#228;ndigkeit f&#252;r den lokalen Busverkehr liegt nach dem Nahverkehrsgesetz bei den Kreisen und kreisfreien St&#228;dten. Das schlie&#223;t auch die Finanzierungsaufgaben ein. Das Land engagiert sich bereits mit rund 60 Millionen Euro pro Jahr aus dem Verkehrsetat zur Unterst&#252;tzung der ...]]></description>
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<p>Die Reaktion von Landrat Streit schie&#223;t &#252;ber das Ziel hinaus. Auch das Land sieht die Probleme im Busbereich. Dem Landrat m&#252;sste aber bekannt sein, dass entsprechende Gespr&#228;che zwischen dem Land, den Verkehrsverb&#252;nden und dem Zweckverband SPNV bereits laufen. Mehr Sachlichkeit t&#228;te daher der Debatte sicherlich gut.</p>
<p>Zur Verdeutlichung der Tatsachen: Die origin&#228;re Zust&#228;ndigkeit f&#252;r den lokalen Busverkehr liegt nach dem Nahverkehrsgesetz bei den Kreisen und kreisfreien St&#228;dten. Das schlie&#223;t auch die Finanzierungsaufgaben ein. Das Land engagiert sich bereits mit rund 60 Millionen Euro pro Jahr aus dem Verkehrsetat zur Unterst&#252;tzung der lokalen Busverkehre, insbesondere auch in der Fl&#228;che. Allein f&#252;r den Ausgleich preisverg&#252;nstigter Sch&#252;lerbef&#246;rderungskosten werden davon etwa 42 Millionen Euro den Unternehmen bereit gestellt. Dar&#252;ber hinaus erhalten die Kreise und St&#228;dte derzeit mindestens 80 Millionen Euro zur Erf&#252;llung ihrer Mobilit&#228;tsaufgaben als Schultr&#228;ger. Das sind 140 Millionen Euro j&#228;hrlich!</p>
<p>Vor dem Hintergrund der erschwerten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist aus Sicht des Landes eine &#220;berarbeitung und Neukonzeption des gesamten Busbereichs vorwiegend im Norden des Landes erforderlich, mit dem Ziel weitgehend die Eigenwirtschaftlichkeit zu erhalten.</p>
<p>Hierzu sind folgende bislang noch ausstehende Arbeitsschritte notwendig, auch um die Busverkehre kosteng&#252;nstiger zu gestalten:</p>
<p>Erstellen einer Nachfrageprognose Neukonzeption des Angebots (verkehrliche und wirtschaftliche Optimierung, RegioLinien-Konzept, Abstimmung auf Rheinland-Pfalz-Takt 2015, Abbau von Parallelverkehren, Bedarfsverkehre) Wirtschaftliche Bewertung Erstellen von B&#252;ndelungskonzepten Einbringen in die Nahverkehrspl&#228;ne Umsetzung &#252;ber Genehmigungswettbewerb oder wettbewerbliche Verfahren.</p>
<p>Das Land ist derzeit bereits in konkreten Gespr&#228;chen &#252;ber die Ausgestaltung und Umsetzung eines solchen Projektes mit den Verkehrsverb&#252;nden im Norden des Landes und dem Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Nord. Bis zum Jahresende soll eine Verst&#228;ndigung zum weiteren Vorgehen herbeigef&#252;hrt werden.</p>
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		<title>SWR &#8211; Beck mit Traumergebnis zum Spitzenkandidaten gek&#252;rt</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 14:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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Die rheinland-pf&#228;lzische SPD zieht zum vierten Mal mit Kurt Beck als Spitzenkandidaten in den Landtagswahlkampf. Die Sozialdemokraten w&#228;hlten den Ministerpr&#228;sidenten auf dem Landesparteitag in Mainz fast einstimmig. F&#252;r Beck stimmten 384 von 385 Delegierten, nur einer stimmte gegen ihn.
Vor f&#252;nf Jahren war Beck mit der &#252;berw&#228;ltigenden Mehrheit von 99,5 Prozent der Stimmen zum Spitzenkandidaten gew&#228;hlt worden. Die SPD gewann die Wahl. Seitdem regiert Deutschlands dienst&#228;ltester Ministerpr&#228;sident mit absoluter Mehrheit.
In seiner Rede hatte Beck erneut die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverl&#228;ngerung f&#252;r Atomkraftwerke kritisiert. Das Gesetz solle ohne Beratung im Bundesrat ...]]></description>
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<p><strong>Die rheinland-pf&#228;lzische SPD zieht zum vierten Mal mit Kurt Beck als Spitzenkandidaten in den Landtagswahlkampf. Die Sozialdemokraten w&#228;hlten den Ministerpr&#228;sidenten auf dem Landesparteitag in Mainz fast einstimmig. F&#252;r Beck stimmten 384 von 385 Delegierten, nur einer stimmte gegen ihn.</strong></p>
<p>Vor f&#252;nf Jahren war Beck mit der &#252;berw&#228;ltigenden Mehrheit von 99,5 Prozent der Stimmen zum Spitzenkandidaten gew&#228;hlt worden. Die SPD gewann die Wahl. Seitdem regiert Deutschlands dienst&#228;ltester Ministerpr&#228;sident mit absoluter Mehrheit.</p>
<p>In seiner Rede hatte Beck erneut die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverl&#228;ngerung f&#252;r Atomkraftwerke kritisiert. Das Gesetz solle ohne Beratung im Bundesrat durchgepeitscht werden, bem&#228;ngelte Beck. Er verteidigte zugleich noch einmal die beabsichtigte <strong><span style="color: #ff0000;"><a href="http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=7081690/1e091yr/index.html" target="_blank">Klage der SPD-L&#228;nder</a></span></strong> gegen die Nichtbeteiligung des Bundesrates. Wenn es um die Zukunft der Energieerzeugung und die Zukunft der Menschen gehe, d&#252;rfe der Weg des &#8220;Durchpeitschens&#8221; nicht gegangen werden.</p>
<p><strong>Positive Bilanz der Regierungszeit</strong></p>
<p>Mit Blick auf seine Regierungspolitik der letzten f&#252;nf Jahre r&#228;umte Beck zwar Fehler ein – und nannte den N&#252;rburgring als Beispiel – zog aber insgesamt eine positive Bilanz. Demonstrativ stellte er sich hinter Justizminsiter Georg Bamberger. Dessen R&#252;cktritt hatte die CDU- und FDP-Opposition in den vergangenen Tagen gefordert, nachdem das Bundesverwaltungsgericht Rechtsfehler bei der <span style="color: #ff0000;"><strong><a href="http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=7108206/3syirh/index.html" target="_blank">Besetzung der Pr&#228;sidentenstelle</a></strong></span> am Oberlandesgericht festgestellt hatte.</p>
<p><strong>Gesetz f&#252;r mehr B&#252;rgerbeteiligung angek&#252;ndigt</strong></p>
<p>Im Hinblick auf die Auseinandersetzung um <span style="color: #ff0000;"><strong><a href="http://www.swr.de/nachrichten/bw/stuttgart21/-/id=6760318/61ou6v/index.html" target="_blank">Stuttgart 21</a></strong></span> k&#252;ndigte Beck ein Gesetz an, das B&#252;rgern mehr Mitsprache an Gro&#223;projekten einr&#228;umen soll.</p>
<p>Auf dem Landesparteitag will die SPD au&#223;erdem die Landesliste mit den Kandidaten aller 51 Wahlkreise aufstellen.</p>
<p>Quelle: SWR Online vom 06.11.2010</p>
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		<title>Handelsblatt &#8211; Beck will es wissen</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 14:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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Der rheinland-pf&#228;lzische Ministerpr&#228;sident Kurt Beck will sein Amt verteidigen. Die SPD des Landes schickt ihren Frontmann mit fast einstimmigem Votum in den Wahlkampf. Zum vierten Mal will der Politiker im kommenden Jahr zum Ministerpr&#228;sidenten gew&#228;hlt werden.
MAINZ. Die SPD w&#228;hlte am Samstag auf einem Parteitag in Mainz ihren Ministerpr&#228;sidenten nahezu einstimmig zum Spitzenkandidaten f&#252;r die Wahl am 27. M&#228;rz 2011. F&#252;r Beck stimmten 384 von 385 Delegierten, einer votierte gegen ihn. Beck bekr&#228;ftigte seinen Willen f&#252;r eine weitere Amtszeit. &#8220;Ich w&#252;rde den Karren auch noch gerne weiter ziehen, wenn es der ...]]></description>
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<p><strong>Der rheinland-pf&#228;lzische Ministerpr&#228;sident Kurt Beck will sein Amt verteidigen. Die SPD des Landes schickt ihren Frontmann mit fast einstimmigem Votum in den Wahlkampf. Zum vierten Mal will der Politiker im kommenden Jahr zum Ministerpr&#228;sidenten gew&#228;hlt werden.</strong></p>
<p>MAINZ. Die SPD w&#228;hlte am Samstag auf einem Parteitag in Mainz ihren Ministerpr&#228;sidenten nahezu einstimmig zum Spitzenkandidaten f&#252;r die Wahl am 27. M&#228;rz 2011. F&#252;r Beck stimmten 384 von 385 Delegierten, einer votierte gegen ihn. Beck bekr&#228;ftigte seinen Willen f&#252;r eine weitere Amtszeit. &#8220;Ich w&#252;rde den Karren auch noch gerne weiter ziehen, wenn es der Karren denn will&#8221;, sagte er in Anspielung auf ein Zitat des fr&#252;heren SPD-Politikers Herbert Wehner und rief den Delegierten zu: &#8220;Wir wollen und wir werden diese Landtagswahl in Rheinland-Pfalz gewinnen!&#8221;</p>
<p>Beck regiert bereits seit 16 Jahren das Bundesland und ist damit der dienst&#228;lteste Ministerpr&#228;sident in Deutschland. &#8220;Unser Land ist ein bisschen mehr als 60 Jahre alt, ich auch&#8221;, sagte der 61-j&#228;hrige Pf&#228;lzer weiter. Er habe &#8220;Lust, noch weiter daf&#252;r zu sorgen, dass es toll bleibt&#8221;, f&#252;gte er hinzu. In seiner gut anderthalb Stunden langen Rede zog der Regierungschef eine positive Bilanz seiner Amtszeit. Rheinland-Pfalz stehe im Reigen der Bundesl&#228;nder &#8220;hervorragend da, und zwar auf einem Spitzenplatz&#8221;.</p>
<p>Die Arbeitslosigkeit liege mit derzeit 5,2 Prozent beachtlich niedrig, allein 50 000 neue Arbeitspl&#228;tze seien durch die Konversion milit&#228;rischer Liegenschaften entstanden. Weitere wichtige Erfolge seiner Regierung seien die Beitragsfreiheit der Kinderg&#228;rten und die Freiheit der Hochschulen von Studiengeb&#252;hren. Das Land habe soziale Substanz, achte seine &#246;kologische Verantwortung, habe einen gro&#223;en Reichtum der Kultur und stehe &#8220;auf einer tief gehenden Vertrauensbasis der B&#252;rger&#8221;, sagte Beck.</p>
<p>Dieses Vertrauen werde die Landtagswahl entscheiden, &#8220;und nicht Zuf&#228;lle oder irgendwelchen Skandalisierereien&#8221;, sagte Beck weiter. Die entscheidende Frage werde sein, &#8220;wem vertraut man dieses Land an, wer f&#252;hrt es sozial, gerecht und erfolgreich&#8221;. Die SPD habe das in den vergangenen 20 Jahren getan, &#8220;und das werden wir auch weiter im Interesse der Menschen so handhaben&#8221;, versprach Beck. Der Ministerpr&#228;sident erinnerte daran, dass die SPD vor f&#252;nf Jahren in den Umfragen sogar hinter der CDU gelegen und anschlie&#223;end trotzdem die absolute Mehrheit geholt habe.</p>
<p>Seine Rede garnierte Beck immer wieder mit scharfen Spitzen gegen die rheinland-pf&#228;lzische CDU und ihre Spitzenkandidatin Julia Kl&#246;ckner. &#8220;Wir sind nicht unfehlbar, aber wir sind mitten unter den Leuten&#8221;, sagte Beck. Die rheinland-pf&#228;lzische SPD zeichne sich durch Offenheit, Diskussionsbereitschaft und Geschlossenheit aus. &#8220;Wir haben keine Nebenk&#246;nige, die in der Eifel residieren und von dort aus bestimmen, was in der Partei passiert&#8221;, sagte Beck mit Blick auf den CDU-Landtagsabgeordneten Michael Billen. In Anspielung auf CDU-Fraktionschef Christian Baldauf sagte er, in der SPD-Fraktion gehe man mit dem Fraktionschef nicht so um, &#8220;dass er am Ende aussieht wie ein Schluck Wasser in der Kurve&#8221;.</p>
<p>Die SPD setze &#8220;das Wir vor das Ich&#8221; und habe damit schon viele schwierige Situationen gemeistert. In diesem Sinne pl&#228;dierte Beck auch erneut f&#252;r seinen Vorschlag, eine &#8220;weitreichende B&#252;rgerbeteiligung mit B&#252;rgerentscheiden in unsere Genehmigungsverfahren einzubauen&#8221;. Wenn die Akzeptanz f&#252;r ein legal zustande gekommenes Bauvorhaben trotzdem verloren gehe, sei das gef&#228;hrlich f&#252;r die Demokratie. &#8220;Da m&#252;ssen wir handeln, damit es nicht am Ende zu einem die Bev&#246;lkerung spaltenden Vorgang kommen kann&#8221;, sagte Beck.</p>
<p>Quelle: Handelsblatt Onlineausgabe vom 06.11.2010</p>
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		<title>TV &#8211; Neue K&#252;rzungsrunde f&#252;r die Bauern</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 06:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fördermittel Landwirtschaft]]></category>
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Die Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Viele Bauern plagen Existenz&#228;ngste. Von fast 75 000 Betrieben im Jahre 1980 sind nur noch 23 800 &#252;brig geblieben. Nun droht neues Ungemach in Form einer K&#252;rzung von Bundes-F&#246;rdermitteln.
Mainz. Ob in Merzkirchen im Kreis Trier-Saarburg, in Idesheim/Idenheim im Eifelkreis Bitburg-Pr&#252;m oder in Zeltingen im Kreis Bernkastel-Wittlich: &#220;berall in der Region werden seit Jahren gro&#223;e und f&#252;r den Erhalt der Kulturlandschaft wichtige Flurbereinigungen gef&#246;rdert.
2010 flie&#223;en daf&#252;r 8,5 Millionen Euro Zusch&#252;sse. Die Ziele: Neuordnung des l&#228;ndlichen Grundbesitzes und Verbesserung der Produktions- und ...]]></description>
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<p><strong>Die Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Viele Bauern plagen Existenz&#228;ngste. Von fast 75 000 Betrieben im Jahre 1980 sind nur noch 23 800 &#252;brig geblieben. Nun droht neues Ungemach in Form einer K&#252;rzung von Bundes-F&#246;rdermitteln.</strong></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>Mainz.</strong></span> Ob in Merzkirchen im Kreis Trier-Saarburg, in Idesheim/Idenheim im Eifelkreis Bitburg-Pr&#252;m oder in Zeltingen im Kreis Bernkastel-Wittlich: &#220;berall in der Region werden seit Jahren gro&#223;e und f&#252;r den Erhalt der Kulturlandschaft wichtige Flurbereinigungen gef&#246;rdert.</p>
<p>2010 flie&#223;en daf&#252;r 8,5 Millionen Euro Zusch&#252;sse. Die Ziele: Neuordnung des l&#228;ndlichen Grundbesitzes und Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Weinbau.</p>
<p>Droht nun ein R&#252;ckschlag f&#252;r den l&#228;ndlichen Raum, weil die Bundesregierung im Rahmen ihres Sparpakets Zusch&#252;sse in Millionenh&#246;he kappen will, unter anderem auch Investitionshilfen f&#252;r b&#228;uerliche Betriebe? &#8220;Ich finde das dramatisch. Die Bodenordnung ist enorm wichtig f&#252;r die vielen D&#246;rfer in der Eifel&#8221;, sorgt sich die Bitburg-Pr&#252;mer SPD-Landtagsabgeordnete Monika Fink.</p>
<p>Auch die bezuschusste Dorferneuerung sei ein gro&#223;es Thema. Sie sagt: &#8220;Wir wissen alle, dass gespart werden muss. Aber wir m&#252;ssen sehen, dass wir so gut wie m&#246;glich wegkommen.&#8221; Fink appelliert an Julia Kl&#246;ckner, CDU-Spitzenkandidatin f&#252;r die Landtagswahl, &#8220;die K&#252;rzung der Mittel zu verhindern&#8221;.</p>
<p>Kl&#246;ckner, Parlamentarische Staatssekret&#228;rin im Bundes-Landwirtschaftsministerium, h&#228;lt das Sparen allerdings f&#252;r notwendig. Sie verweist auf Absprachen mit den Bauernverb&#228;nden und darauf, dass im Gegenzug Verg&#252;nstigungen beim Agrardiesel und bei den Sozialversicherungen f&#252;r Landwirte h&#228;tten gesichert werden k&#246;nnen. Kl&#246;ckner versichert, die GAK (Verbesserung der Agrarstruktur und des K&#252;stenschutzes) bleibe das wichtigste F&#246;rderinstrument des Bundes f&#252;r die Landwirtschaft.</p>
<p>&#8220;Es muss nun zwischen Bund und L&#228;ndern Einigkeit erzielt werden, welche Schwerpunkte k&#252;nftig gef&#246;rdert und wo Priorit&#228;ten gesetzt werden.&#8221;</p>
<p>Norbert Schindler, Pr&#228;sident der Landwirtschaftskammer, betrachtet die K&#252;rzungen gelassen. &#8220;Uns war bewusst, dass es dazu kommt.&#8221;</p>
<p>Schindler verweist darauf, dass die GAK-Mittel unter der rot-gr&#252;nen Bundesregierung 615 Millionen Euro betragen h&#228;tten und dann in der Gro&#223;en Koalition auf 700 Millionen erh&#246;ht worden seien. F&#252;r 2011 seien 565 Millionen Euro geplant. Der Trier-Saarburger Landrat G&#252;nther Schartz, dessen verstorbener Vater viele Jahre lang Bauernpr&#228;sident war, &#8220;stellt sich schon die Frage, ob Projekte gef&#228;hrdet sind oder ob es zu Verz&#246;gerungen kommt&#8221;. Aber es sei auch zu erkunden, wie hoch der Regulierungsbedarf noch sei und ob nicht Mittel umgeschichtet werden k&#246;nnten. &#8220;Und es lohnt die Frage, wie es mit dem Vollzug von Projekten aussieht. Denn das Land muss kofinanzieren.&#8221;</p>
<p>Im rheinland-pf&#228;lzischen Landwirtschaftsministerium h&#228;lt man es derweil f&#252;r &#8220;beunruhigend&#8221;, dass der Entwurf des Bundeshaushalts &#8220;eine besonders starke Belastung des Agrarsektors vorsieht&#8221;. Noch lasse sich nichts dazu sagen, ob Projekte gestrichen werden m&#252;ssten. Letztlich m&#252;sse im Land entschieden werden, wie m&#246;gliche K&#252;rzungen in Bezug auf F&#246;rderprogramme umgesetzt w&#252;rden.</p>
<p>Quelle: Trierischer Volksfreund &#8211; Ausgabe vom 16.09.2010</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><a href="http://www.spd-eifelkreis.de/2010/09/kuerzung-der-gak-mittel-verhindern-appell-an-frau-kloeckner/" target="_blank">Lesen Sie auch unseren Artikel vom 10.09.2010</a></strong></span></p>
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		<title>Aigner, Kl&#246;ckner und die Landwirtschaftspolitik:</title>
		<link>http://www.spd-eifelkreis.de/2010/03/aigner-kloeckner-und-die-landwirtschaftspolitik/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes"]]></category>
		<category><![CDATA[Klöchner]]></category>
		<category><![CDATA[Monika Fink]]></category>
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Unsanfte Landung nach Ausflug ins Wolkenkuckucksheim
Bitburg/Mainz: „Wieder eine Bruchlandung f&#252;r Aigner und Kl&#246;ckner, die zu Lasten
Monika Fink, MdL und Agrapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion
von Landwirtschaft und l&#228;ndlicher Raum geht“, so kommentiert Monika Fink, MdL (SPD) und agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion die j&#252;ngsten Entscheidungen im Haushaltsausschuss des Bundestages. Dort hatten die Abgeordneten der schwarz-gelben Regierungskoalition beschlossen, den Regierungsentwurf zum Haushalt des Agrarressorts um 25 Mio. Euro zu k&#252;rzen. Konkret sollen diese K&#252;rzungen bei der Gemeinschaftsaufgabe &#8220;Verbesserung der Agrarstruktur und des K&#252;stenschutzes&#8221; erfolgen.
Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner und ihre Parlamentarischen Staatssekret&#228;rin Kl&#246;ckner hatten bei der Einbringung ...]]></description>
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<h3>Unsanfte Landung nach Ausflug ins Wolkenkuckucksheim</h3>
<p><span style="color: #888888;"><strong>Bitburg/Mainz:</strong></span> „Wieder eine Bruchlandung f&#252;r Aigner und Kl&#246;ckner, die zu Lasten</p>
<div id="attachment_3396" class="wp-caption alignright" style="width: 223px"><a href="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2009/08/fink_monika_august_2009.jpg"><img class="size-medium wp-image-3396" title="fink_monika_august_2009" src="http://www.spd-eifelkreis.de/wp-content/uploads/2009/08/fink_monika_august_2009-213x275.jpg" alt="Monika Fink, MdL und Agrapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion" width="213" height="275" /></a><p class="wp-caption-text">Monika Fink, MdL und Agrapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion</p></div>
<p>von Landwirtschaft und l&#228;ndlicher Raum geht“, so kommentiert Monika Fink, MdL (SPD) und agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion die j&#252;ngsten Entscheidungen im Haushaltsausschuss des Bundestages. Dort hatten die Abgeordneten der schwarz-gelben Regierungskoalition beschlossen, den Regierungsentwurf zum Haushalt des Agrarressorts um 25 Mio. Euro zu k&#252;rzen. Konkret sollen diese K&#252;rzungen bei der Gemeinschaftsaufgabe &#8220;Verbesserung der Agrarstruktur und des K&#252;stenschutzes&#8221; erfolgen.</p>
<p>Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner und ihre Parlamentarischen Staatssekret&#228;rin Kl&#246;ckner hatten bei der Einbringung des Haushalts noch die besondere Bedeutung der Gemeinschaftsaufgabe betont. Sie sei, so Aigner, das zentrale f&#246;rderpolitische Instrument f&#252;r Landwirtschaft und den l&#228;ndlichen Raum sei. Die 25 Mio. Euro sollten, so Aigner, u.a. f&#252;r die erforderliche nationale Kofinanzierung des so genannten EU-Milchfonds z.B. f&#252;r Investitionshilfen in der Milchviehhaltung verwendet werden.</p>
<p>Monika Fink forderte Frau Kl&#246;ckner auf, die Auswirkungen der K&#252;rzungen auf die Bundesl&#228;nder darzustellen. Nach einer ersten Auswertung der K&#252;rzungen seien wahrscheinlich vor allem Investitionszusch&#252;sse betroffen. Offensichtlich ben&#246;tige man diese Mittel, um damit die Gr&#252;nlandpr&#228;mien f&#252;r die Landwirtschaft zu finanzieren. „Jetzt zeigt sich wieder, wo Aigner und Kl&#246;ckner ihre Schwerpunkte setzen. Lieber mit breit gestreuten Pr&#228;mien ein kurzfristiges Strohfeuer entz&#252;nden, als durch gezielte F&#246;rderung von Investitionen f&#252;r eine dauerhafte St&#228;rkung der Wettbewerbsf&#228;higkeit sorgen.“ Gerade im Bereich der Milchviehhaltung sei dies eine absurde Strategie. Monika Fink erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, dass beispielsweise Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr die Investitionsf&#246;rderung f&#252;r Landwirte deutlich verst&#228;rkt habe. „Das darf nicht durch K&#252;rzungen an der falschen Stelle gef&#228;hrdet werden“.</p>
<p>Eines werde, so Monika Fink, immer deutlicher. In der Agrarpolitik versuche das von Frau Kl&#246;ckner vertretende Bundeslandwirtschaftsministerium, die Landwirtschaft mit immer neuen Versprechungen zu k&#246;dern, die sich bei n&#228;herer Betrachtung als reine Luftschl&#246;sser erwiesen.</p>
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		<title>Wormser Zeitung &#8211; Billen wird Hinterb&#228;nkler &#8211; CDU-Abgeordneter in letzte Reihe verbannt</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 09:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Baldauf]]></category>
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		<category><![CDATA[Michael Billen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Von Markus Lachmann
Das hat es im Mainzer Landtag noch nicht gegeben: Ein Abgeordneter, der aus freien St&#252;cken nicht mehr f&#252;r seine Fraktion arbeitet, bei Parlamentssitzungen aber weiter auf einem Fraktionsstuhl sitzt. Nach der Entscheidung, dass Michael Billen seine Arbeit in der CDU-Landtagsfraktion, ruhen l&#228;sst, bleiben viele Fragen.
Zum Beispiel zur Sitzordnung im Parlament. Einen von der Fraktion „losgel&#246;sten“ Platz wird der 54-j&#228;hrige Landwirt nicht erhalten. Aber er wird Hinterb&#228;nkler: Wie die CDU-Fraktion mitteilte, soll Billen einen Platz in der letzten Reihe erhalten.
Weniger Sitzungsgelder?
Vermutlich wird dem umstrittenen Politiker ein Teil seines Sitzungsgeldes ...]]></description>
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<p><em>Von Markus Lachmann</em></p>
<p><strong>Das hat es im Mainzer Landtag noch nicht gegeben: Ein Abgeordneter, der aus freien St&#252;cken nicht mehr f&#252;r seine Fraktion arbeitet, bei Parlamentssitzungen aber weiter auf einem Fraktionsstuhl sitzt. Nach der Entscheidung, dass Michael Billen seine Arbeit in der CDU-Landtagsfraktion, ruhen l&#228;sst, bleiben viele Fragen.</strong></p>
<p>Zum Beispiel zur Sitzordnung im Parlament. Einen von der Fraktion „losgel&#246;sten“ Platz wird der 54-j&#228;hrige Landwirt nicht erhalten. Aber er wird Hinterb&#228;nkler: Wie die CDU-Fraktion mitteilte, soll Billen einen Platz in der letzten Reihe erhalten.</p>
<p><strong>Weniger Sitzungsgelder?</strong></p>
<p>Vermutlich wird dem umstrittenen Politiker ein Teil seines Sitzungsgeldes gestrichen, da er nicht mehr an Fraktionssitzungen teilnimmt. Abgeordnete erhalten in Rheinland-Pfalz eine monatliche Tagegeldpauschale von rund 281,21 Euro. Darin enthalten sind 25,56 Euro pro Fraktionssitzung. Billen d&#252;rften nach den Abz&#252;gen im Monat etwa 180 Euro Sitzungsgelder bleiben, da er weiterhin an Plenarsitzungen teilnimmt.</p>
<p>Allerdings profitiert die CDU-Fraktion davon, dass Billen seine Mitgliedschaft lediglich ruhen l&#228;sst: Wie die SPD mitteilte, stehen Fraktionen f&#252;r jedes Mitglied Gelder vom Land zu. F&#252;r Billen streicht die CDU-Fraktion somit bis Fr&#252;hjahr 2011 noch 21.000 Euro ein.</p>
<p><strong>Wenig Vergleichbares aus anderen Parlamenten</strong></p>
<p>Billen wird weiterhin Rederecht haben, denn dieses ist nicht an eine Fraktionszugeh&#246;rigkeit, sondern das Landtagsmandat gebunden. F&#252;r die Fraktion darf er allerdings nicht mehr sprechen. Schriftliche und m&#252;ndliche Anfragen an die Landesregierung darf er weiter stellen, au&#223;erdem hat er in Debatten das Recht zu Kurzinterventionen. Niemand, der den resoluten Abgeordneten kennt, bezweifelt, dass er davon Gebrauch machen wird.</p>
<p>Es gibt nur wenig Vergleichbares aus anderen Parlamenten: In Nordrhein-Westfalen war der Gr&#252;nen-Abgeordnete R&#252;diger Sagel 2007 aus der Partei ausgetreten, in der er keine politische Heimat mehr sah. Er wurde aus der Landtagsfraktion ausgeschlossen und ist seitdem fraktionslos. Sagel lief zur Linkspartei &#252;ber.</p>
<p><strong>Kompromiss &#8220;rechtlich m&#246;glich&#8221;</strong></p>
<p>In Hessen ist manchem noch der Rebell der FDP, Heiner Kappel, in Erinnerung, der vom rechten Fl&#252;gel der Partei stammte. Er wurde 1997 aus der Fraktion ausgeschlossen, sp&#228;ter wurde sogar ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn angestrengt. Kappel trat dann aus der FDP aus und gr&#252;ndete eine eigene Partei im rechten Spektrum.</p>
<p>Gegen Billen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Anstiftung zum Geheimnisverrat. Es geht um Daten, die aus einem Polizeicomputer in der N&#252;rburgring-Aff&#228;re an die &#214;ffentlichkeit gelangt sind. Billen will die Daten nach eigenen Angaben bei seiner Tochter, einer Polizistin, „abgegriffen“ haben.</p>
<p>Zwar hat der 54-J&#228;hrige keine Funktionen mehr in den Landtags-Aussch&#252;ssen. Allerdings hat er angek&#252;ndigt, dort als Gast weiter an Sitzungen teilzunehmen. Einsicht in die Akten des N&#252;rburgring-Untersuchungsausschusses hat er nicht mehr. Billens Nachfolger im Landwirtschaftsausschuss wird Thomas G&#252;nther (Nierstein).</p>
<p>Der Mainzer Verfassungsrechtler Prof. Friedhelm Hufen wertet den Kompromiss, dass Billen seine Arbeit in der Fraktion ruhen l&#228;sst, aber sein Mandat beh&#228;lt, als „rechtlich m&#246;glich“. Dennoch bleibe die Frage, ob ein Abgeordneter von sich aus jede Mitarbeit in der Fraktion einstellen d&#252;rfe. Schlie&#223;lich laufe ein Gro&#223;teil der parlamentarischen Arbeit in den Fraktionen ab. Zudem m&#252;sse die Frage gestellt werden, ob der CDU-Abgeordnete, wenn er nicht mehr f&#252;r die Fraktion arbeite, die Vorteile aus der Fraktionst&#228;tigkeit in Anspruch nehmen d&#252;rfe. Insgesamt sei der Abgeordnete nach dem Kompromiss „praktisch ein fraktionsloser Abgeordneter“, sagte Hufen.</p>
<p>Quelle: Wormser Zeitung &#8211; Online-Ausgabe vom 08.01.2010</p>
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		<title>TV &#8211; Landtags-Juristen pr&#252;fen Fall Billen</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 09:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Baldauf]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Billen]]></category>

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Was bedeutet es, dass der Eifeler Landtagsabgeordnete Michael Billen (54) seine Mitgliedschaft in der CDU-Fraktion ruhen l&#228;sst? Was darf er noch, was darf er nicht mehr? Die Landtagsverwaltung pr&#252;ft den bislang in Rheinland-Pfalz einmaligen Pr&#228;zedenzfall.
Mainz. Die Juristen des wissenschaftlichen Dienstes des Landtags, federf&#252;hrend Landtagsdirektor Lars Brocker und der ehemalige Bitburger Landratskandidat Paul Glauben, besch&#228;ftigen sich eingehend mit dem Fall Billen. &#8220;Wir haben nichts Vergleichbares im Land. Im Bund gab es &#228;hnliche F&#228;lle&#8221;, sagt auf TV-Anfrage Dieter Lang, Pressesprecher des Landtags. Diese w&#252;rden sehr genau gepr&#252;ft, au&#223;erdem die Gesch&#228;ftsordnung des Landtags ...]]></description>
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<p><strong>Was bedeutet es, dass der Eifeler Landtagsabgeordnete Michael Billen (54) seine Mitgliedschaft in der CDU-Fraktion ruhen l&#228;sst? Was darf er noch, was darf er nicht mehr? Die Landtagsverwaltung pr&#252;ft den bislang in Rheinland-Pfalz einmaligen Pr&#228;zedenzfall.</strong></p>
<p>Mainz. Die Juristen des wissenschaftlichen Dienstes des Landtags, federf&#252;hrend Landtagsdirektor Lars Brocker und der ehemalige Bitburger Landratskandidat Paul Glauben, besch&#228;ftigen sich eingehend mit dem Fall Billen. &#8220;Wir haben nichts Vergleichbares im Land. Im Bund gab es &#228;hnliche F&#228;lle&#8221;, sagt auf TV-Anfrage Dieter Lang, Pressesprecher des Landtags. Diese w&#252;rden sehr genau gepr&#252;ft, au&#223;erdem die Gesch&#228;ftsordnung des Landtags und das Abgeordnetengesetz.</p>
<p>Fest steht bereits, dass Michael Billen als Abgeordneter weiterhin im Landtag reden darf, wenn er an den Plenarsitzungen teilnimmt &#8211; selbst wenn die CDU-Fraktion dies nicht w&#252;nschen sollte. Die Redezeit ist an das Mandat gekoppelt. Unabh&#228;ngig von den Vereinbarungen im &#196;ltestenrat des Landtags vor den Sitzungen, ob es zu einzelnen Punkten eine Aussprache gibt oder nicht und wie viel Redezeit jede Fraktion hat, darf jeder Parlamentarier bis zu zehn Minuten sprechen. Das regelt Paragraf 30 der Gesch&#228;ftsordnung des Landtags. Billen kann ferner das Recht der Kurzintervention nutzen. Jedem Abgeordneten steht es zu, nach Debattenbeitr&#228;gen drei Minuten seine Meinung kundzutun, sofern Landtagspr&#228;sident Joachim Mertes das Thema nicht f&#252;r ausreichend behandelt h&#228;lt.</p>
<p>Auf der anderen Seite werden dem Eifeler Sitzungsgelder gek&#252;rzt, weil er nicht mehr an den Fraktionssitzungen der CDU teilnimmt. Nach Angaben von Lang erh&#228;lt jedes Fraktionsmitglied pro Sitzung 25,56 Euro, macht pro Monat also rund 100 Euro weniger f&#252;r Billen. Gesetzentw&#252;rfe kann er ebenso wenig einbringen wie Gro&#223;e Anfragen stellen, weil dazu jeweils mehrere Abgeordnete erforderlich sind. Kleine und m&#252;ndliche Anfragen darf er hingegen stellen.</p>
<p>Unterdessen ringen am Tag nach der sechsst&#252;ndigen Krisensitzung der CDU-Fraktion sowohl der Fraktionsvorstand um Partei- und Fraktionschef Christian Baldauf als auch Billen um Interpretationen der abgeschlossenen m&#252;ndlichen Vereinbarung. Der Kompromiss besagt, dass der Landwirt aus Kaschenbach (Eifelkreis Bitburg-Pr&#252;m) seine &#196;mter verliert und seine Fraktionsmitgliedschaft ruhen l&#228;sst, aber im Landtag bleibt. &#8220;Das ist praktisch ein Ausschluss ohne Gerichtsverfahren&#8221;, kommentiert Fraktionsvize Alexander Licht.</p>
<p>Nur die Fraktion k&#246;nne den Vertrag aufheben, meint der Brauneberger. K&#228;me Billen in die Fraktion, &#8220;hat er den Saal zu verlassen&#8221;. Licht erwartet, dass der Eifeler &#8220;in dieser Legislaturperiode nicht mehr kommt&#8221;. Fraktionschef Christian Baldauf habe &#8220;St&#228;rke bewiesen&#8221;, denn er habe &#8220;die Fraktion in dieser schwierigen Frage mitgenommen&#8221; und au&#223;erdem deren Handlungsf&#228;higkeit erhalten. Die Aussch&#252;sse seien umgehend neu besetzt worden.</p>
<p>Billen sieht die Sachlage etwas anders. &#8220;Ich habe angeboten, meine Ausschuss-&#196;mter niederzulegen. Ich lasse meine Fraktionsmitgliedschaft ruhen. Punkt.&#8221; Er sei aber weiter Fraktionsmitglied und bleibe im st&#228;ndigen Gespr&#228;ch. Einen Machtkampf mit Parteichef Baldauf sieht Billen nicht. Das Verh&#228;ltnis sei &#8220;ein sachliches und professionelles Miteinander&#8221;. Mit Blick auf die Landtagswahl 2011 und eine erneute Kandidatur seinerseits l&#228;sst der CDU-Mann nur verlauten: &#8220;Ich bin Vollblutpolitiker.&#8221;</p>
<p>Qulle: Trierischer Volksfreund &#8211; Online-Ausgabe vom 08.01.2010</p>
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		<title>ND &#8211; Sauerteig in der Fraktion</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 09:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Billen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Mainzer CDU-Politiker Billen macht auf stur
Wegen Verwicklung in die rheinland-pf&#228;lzische Polizeidaten-Aff&#228;re l&#228;sst der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Billen seine Fraktionst&#228;tigkeit ab sofort ruhen. Zugleich konnte er seinen formalen Verbleib in der Fraktion durchsetzen, was der Partei noch Probleme bereiten d&#252;rfte. Billen hatte gestanden, &#252;ber seine Tochter an geheime Daten zu Gesch&#228;ftspartnern beim umstrittenen Ausbau des N&#252;rburgrings gelangt zu sein.
»Es gibt nettere Fraktionssitzungen zu Beginn eines Jahres.« Mit diesen knappen Worten verschwand er in den Fluren des Mainzer Landtags. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf (42) konnte nicht verbergen, dass er mit einer schweren Altlast ...]]></description>
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<h3>Mainzer CDU-Politiker Billen macht auf stur</h3>
<p><strong>Wegen Verwicklung in die rheinland-pf&#228;lzische Polizeidaten-Aff&#228;re l&#228;sst der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Billen seine Fraktionst&#228;tigkeit ab sofort ruhen. Zugleich konnte er seinen formalen Verbleib in der Fraktion durchsetzen, was der Partei noch Probleme bereiten d&#252;rfte. Billen hatte gestanden, &#252;ber seine Tochter an geheime Daten zu Gesch&#228;ftspartnern beim umstrittenen Ausbau des N&#252;rburgrings gelangt zu sein.</strong></p>
<p>»Es gibt nettere Fraktionssitzungen zu Beginn eines Jahres.« Mit diesen knappen Worten verschwand er in den Fluren des Mainzer Landtags. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf (42) konnte nicht verbergen, dass er mit einer schweren Altlast ins neue Jahr geht. Die hat sich der Gegenspieler von Ministerpr&#228;sident Kurt Beck (SPD) allerdings selbst aufgeb&#252;rdet.</p>
<p>Baldauf ist entscheidend an jenem Kuhhandel beteiligt, in dessen Mittelpunkt Michael Billen (54) steht, jener im Zusammenhang mit der N&#252;rburgring-Aff&#228;re in Rheinland-Pfalz heftig umstrittene CDU-Abgeordnete. Gegen Billen ermittelt die Staatsanwaltschaft Landau wegen des Verdachts der Anstiftung zum Geheimnisverrat. Der Politiker hat zugegeben, &#252;ber seine Tochter, eine Polizistin, an geheime Daten zu fr&#252;heren Gesch&#228;ftspartnern der N&#252;rburgring GmbH gelangt zu sein.</p>
<p>Hatte Baldauf noch vor der sechst&#252;ndigen Sitzung am Mittwoch angek&#252;ndigt, reinen Tisch machen zu wollen, so stand an deren Ende ein Kompromiss, der ihm und seinen Parteifreunden noch zu schaffen machen wird. Zun&#228;chst hatte der CDU-Vorsitzende Baldauf darauf gedr&#228;ngt, dass Billen sein Mandat als Abgeordneter niederlegt. Nach mehreren Einzelgespr&#228;chen mit Billen stimmte er dann aber der L&#246;sung zu, dass dieser Mitglied der CDU-Fraktion bleibt, ohne in ihr weiter politisch aktiv mitzuarbeiten. Der CDU-Mann wird also bei Landtagssitzungen weiterhin in den Reihen seiner Fraktion sitzen.</p>
<p><strong>Angst vor Gerichtsstreit</strong></p>
<p>Diesen Vorschlag, den die Fraktion einstimmig akzeptierte, hatte Billen selbst unterbreitet. Die CDU vermeidet so ein langwieriges juristisches Verfahren. Dieses h&#228;tte gedroht, wenn die Partei einen formalen Fraktionsausschluss gegen Billen betrieben h&#228;tte. Zugleich weicht der auf Arbeitsrecht spezialisierte Anwalt Baldauf einer Auseinandersetzung mit dem in der Eifel beliebten Bezirksf&#252;rsten Billen aus.</p>
<p>Die Tochter Billens hatte ohne dienstlichen Auftrag die Namen von N&#252;rburgring-Gesch&#228;ftspartnern &#252;berpr&#252;ft. Billen hatte nach eigener Darstellung die Ausdrucke aus dem polizeilichen Informationssystem (Polis) »abgegriffen«. Die Staatsanwaltschaft Landau ermittelt gegen ihn au&#223;erdem wegen des Versto&#223;es gegen das Landesdatenschutzgesetz. Billens Tochter hat inzwischen ein Disziplinarverfahren anh&#228;ngen.</p>
<p>Die private Finanzierung des &#252;ber 300 Millionen Euro teuren Freizeitparks an der Rennstrecke in der Eifel war im vergangenen Jahr spektakul&#228;r gescheitert. Die oppositionelle CDU betrieb daraufhin ma&#223;geblich die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zu m&#246;glichen Fehlern der allein regierenden SPD in Mainz. Billen, der bis Ende Dezember krankgeschrieben war, hat die Mitarbeit in diesem Ausschuss inzwischen eingestellt. Er wird auch den Vorsitz des Wirtschaftsausschusses im Landtag niederlegen und die Mitgliedschaft im Landwirtschaftsausschuss beenden.</p>
<p>Sollte Billen als politisch Inaktiver im Landtag bleiben, k&#246;nnte er das Mandat bis zur n&#228;chsten rheinland-pf&#228;lzischen Landtagswahl im Fr&#252;hjahr 2011 behalten. Es ist aus heutiger Sicht nicht wahrscheinlich, dass der CDU-Politiker nach der Aff&#228;re dann noch einmal in seinem Wahlkreis Bitburg-Pr&#252;m in der Eifel aufgestellt wird. An Di&#228;ten, Pauschalen und &#220;bergangsgeldern st&#252;nden ihm bis dahin aber rund 200 000 Euro zu.</p>
<p>Ein SPD-Abgeordneter sprach von einem Skandal; Billen komme ihm vor wie ein B&#228;cker, der morgens in die Backstube gehe, aber keine Br&#246;tchen – nicht einmal kleine – backen d&#252;rfe. Auch wenn Billen nicht mehr mitarbeite, so k&#246;nne er doch »wie Sauerteig« in der Fraktion wirken. Ein anderer Beobachter meinte, das sei eine typische Mainzer Fastnachtsl&#246;sung nach dem Motto: Allen wohl und niemand weh.</p>
<p><strong>Saust&#228;lle, Apfel und Birnen</strong></p>
<p>Die SPD-Fraktion wirft CDU-Fraktionschef Baldauf F&#252;hrungsschw&#228;che vor. Dieser sei nicht in der Lage, die »Angelegenheit Billen« in Ordnung zu bringen. Der seit Wochen andauernde Machtkampf innerhalb der CDU-Fraktion d&#252;rfe nicht dazu f&#252;hren, dass das Ansehen des Parlaments besch&#228;digt werde, so die Parlamentarische Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin der SPD-Fraktion, Barbara Schleicher-Rothmund. Und Gr&#252;nen-Chef Daniel K&#246;bler warf der CDU vor, nicht einmal den »eigenen Saustall« ausmisten zu k&#246;nnen, geschweige denn die N&#252;rburgring-Aff&#228;re aufkl&#228;ren zu k&#246;nnen.</p>
<p>Anders als Billen hatte der pf&#228;lzische CDU-Landtagsabgeordnete Peter Dincher, der ebenfalls in die Aff&#228;re um die Weitergabe geheimer polizeilicher Daten verstrickt ist, sein Landtagsmandat im vergangenen Jahr niedergelegt. Zum Fall seines Parteifreundes sagte Billen, man solle nicht &#196;pfel mit Birnen vergleichen. Die F&#228;lle seien sehr unterschiedlich – jeder m&#252;sse wissen, was er tue. Die »ganze Geschichte« habe ihn tief getroffen, vor allem weil es nicht nur um ihn gehe, sondern auch um seine Tochter, meinte Billen.</p>
<p>Quelle: Neues Deutschland &#8211; Online-Ausgabe vom 08.01.2010</p>
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		<title>Welt &#8211; Kampf der Generationen in Mainz</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 11:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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von Gisela Kirschstein
In der rheinland-pf&#228;lzischen CDU jagen die Jungen die Alten aus dem Amt &#8211; Letzte Phase eines mehr als 20 Jahre w&#228;hrenden Konflikts.
Mainz &#8211; Sechs Stunden hatten sie hinter verschlossenen T&#252;ren gerungen, dann war klar: Der letzte gro&#223;e Widersacher von CDU-Landeschef Christian Baldauf ist kaltgestellt. Der Eifeler Landtagsabgeordnete Michael Billen wird seine Mitgliedschaft in der Fraktion und seine politische Arbeit &#8220;ruhen lassen&#8221;, unbefristet, wie Baldauf nach der Sitzung betonte.
Damit hat sich im vorerst letzten gro&#223;en Machtkampf der alten Garde der rheinland-pf&#228;lzischen CDU gegen die &#8220;Neuen&#8221; jetzt die junge Riege ...]]></description>
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<p><em>von Gisela Kirschstein</em></p>
<h3>In der rheinland-pf&#228;lzischen CDU jagen die Jungen die Alten aus dem Amt &#8211; Letzte Phase eines mehr als 20 Jahre w&#228;hrenden Konflikts.</h3>
<p><strong><span style="color: #888888;">Mainz</span> &#8211; Sechs Stunden hatten sie hinter verschlossenen T&#252;ren gerungen, dann war klar: Der letzte gro&#223;e Widersacher von CDU-Landeschef Christian Baldauf ist kaltgestellt. Der Eifeler Landtagsabgeordnete Michael Billen wird seine Mitgliedschaft in der Fraktion und seine politische Arbeit &#8220;ruhen lassen&#8221;, unbefristet, wie Baldauf nach der Sitzung betonte.</strong></p>
<p>Damit hat sich im vorerst letzten gro&#223;en Machtkampf der alten Garde der rheinland-pf&#228;lzischen CDU gegen die &#8220;Neuen&#8221; jetzt die junge Riege durchgesetzt. Am Mittwoch hatten sich die Protagonisten zum gro&#223;en Showdown in Mainz getroffen: Christian Baldauf, 42 Jahre alt, und seit 2006 CDU-Landes- und Fraktionschef als Nachfolger des gescheiterten Christoph B&#246;hr, und Michael Billen, 54 Jahre alt, Landwirt aus der Eifel, ehemaliger B&#246;hr-Anh&#228;nger und politisches Schwergewicht seiner Partei.</p>
<p>Es ist die letzte Phase eines Konflikts, der die CDU seit 20 Jahren besch&#228;ftigt &#8211; seit CDU-Ministerpr&#228;sident Bernhard Vogel 1988 mit seinem legend&#228;ren Satz &#8220;Gott sch&#252;tze Rheinland-Pfalz&#8221; sein Amt und das Land verlie&#223;. Vogel hatte entnervt hingeschmissen, nachdem J&#252;ngere in seiner Partei unter der F&#252;hrung von Hans-Otto Wilhelm einen Putsch gegen den &#8220;Alten&#8221; angezettelt hatten. Seitdem klaffte in der rheinland-pf&#228;lzischen CDU ein tiefer Graben: zwischen Vogel-Anh&#228;ngern und Wilhelm-Folgern, sp&#228;ter dann zwischen B&#246;hr-Anh&#228;ngern und B&#246;hr-Gegnern.</p>
<p>Auch B&#246;hr hatte mit Putschversuchen gegen seine Person zu k&#228;mpfen, erst sein direkter Nachfolger Christian Baldauf machte ernsthafte Anstrengungen, das destruktive Gegeneinander der Lager zu &#252;berwinden. V&#246;llig gelang ihm das aber nicht: Bei seiner Wiederwahl zum Fraktionschef im Fr&#252;hjahr 2008 musste Baldauf zehn Gegenstimmen einstecken &#8211; Zeichen f&#252;r eine latente Unzufriedenheit mit den F&#252;hrungsqualit&#228;ten des neuen Chefs. Zwar hat Baldauf der rheinland-pf&#228;lzischen CDU durchaus neuen Schwung und auch ein einheitlicheres Auftreten verschafft. Doch zugleich machte er Fehler bei der Einbindung der alten B&#246;hrianer, vor allem zu Beginn des Jahres 2006. Der &#8220;Neue&#8221; jagte die alten Granden aus dem Amt und vergab so die Chance, durch geschickte Personalpolitik den alten Graben endg&#252;ltig einzuebnen.</p>
<p>So blieb eine kleine Gruppe Unzufriedener und Kritiker, deren ausgewiesener Vertreter Michael Billen hei&#223;t. Er sitzt seit 1996 im Mainzer Landtag und war schon immer als eigener Kopf mit einem Hang zu deftigen Worten bekannt. Mit Baldaufs Amtsantritt allerdings kam Billen weniger gut klar: Er hielt sich stets f&#252;r den besseren Fraktionschef im Landtag.</p>
<p>Dann kam die Aff&#228;re um die gescheiterte Privatfinanzierung des N&#252;rburgrings, und Billen sah seine Stunde gekommen: Diese Chance, die Regierung von Ministerpr&#228;sidenten Kurt Beck (SPD) endlich zu stellen, wollte er nicht erneut von seiner Fraktion nehmen lassen &#8211; Billen gerierte sich als oberster Aufkl&#228;rer, sa&#223; im Untersuchungsausschuss und trieb das Thema in den Medien voran. Bis zum Herbst 2009. Da kam heraus, dass eine Polizistin in Landau das polizeiliche Informationssystem Polis zu den N&#252;rburgring-Finanziers durchforstet hatte &#8211; unrechtm&#228;&#223;ig, weil ohne Ermittlungsanliegen.</p>
<p>Das Heikle: Die Polizistin ist Billens Tochter, und der Vater hat sich bei der Tochter die brisanten Unterlagen besorgt &#8211; so zumindest behauptet es Billen selbst. Ob der Vater die Tochter zu dem m&#246;glichen Geheimnisverrat anstiftete, untersucht nun die Staatsanwaltschaft Landau, Billen bestreitet das.</p>
<p>F&#252;r die neue Fraktionsf&#252;hrung um Baldauf war die Aff&#228;re wie ein Geschenk des Himmels: Es bot sich scheinbar die perfekte Gelegenheit, den hartn&#228;ckigen internen Widersacher ein f&#252;r alle Mal kaltzustellen oder gar loszuwerden. Billen aber weigerte sich, sein Mandat niederzulegen, schlie&#223;lich sei er seinen W&#228;hlern verantwortlich. Zwingen kann ihn die Fraktion ohnehin nicht, f&#252;r einen Ausschluss br&#228;uchte es eine Zweidrittelmehrheit. Dann aber w&#228;re Billen das sichtbare Symbol der anhaltenden Spaltung der rheinland-pf&#228;lzischen CDU gewesen, sehr zur Freude der N&#252;rburgring-gebeutelten SPD.</p>
<p>Mit der jetzt getroffenen Regelung ist aber h&#246;chstens ein Zwischenstand erreicht &#8211; Mitte Januar ist die erste Landtagssitzung des neuen Jahres, dann wird sich zeigen, ob Billen an der Sitzung teilnimmt oder nicht. Seine politische Karriere d&#252;rfte indes beendet sein: Billen werde an der politischen Arbeit der CDU keinen Anteil mehr haben, betonte Baldauf.</p>
<p>Quelle: Welt Online &#8211; Online-Ausgabe vom 07.01.2010</p>
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